Neujahrseinsatz in Zernien: Wohnhausbrand fordert Großaufgebot der Feuerwehr
(Einsatz-Nr. 2)

Brandeinsatz > Wohngebäude
Einsatzort Details

Zernien
Datum 01.01.2026
Alarmierungszeit 02:35 Uhr
Alarmierungsart DME
eingesetzte Kräfte

Freiwillige Feuerwehr Hitzacker
Freiwillige Feuerwehr Dannenberg
    Polizei
      Freiwillige Feuerwehr Mützingen
        Freiwillige Feuerwehr Gülden
          DRK SEG Lüchow-Dannenberg
            Freiwillige Feuerwehr Karwitz
              Freiwillige Feuerwehr Kiefen
                Freiwillige Feuerwehr Metzingen
                  Gemeindebrandmeister Samtgemeinde Elbtalaue
                    Führungsstaffel Samtgemeinde Elbtalaue
                      Bereichsbrandmeister
                        stellv. Bereichsbrandmeister
                          Fahrzeugaufgebot   ELW1  DLK 18/12
                          Brandeinsatz

                          Einsatzbericht

                          In den frühen Morgenstunden des Neujahrstages kam es in Zernien zu einem größeren Brandereignis. Gegen 02:30 Uhr wurden die Feuerwehren der Samtgemeinde Elbtalaue zur „Mittleren Bahn“ alarmiert. Dort stand ein Anbau in Brand, der bereits auf den Dachstuhl des
                          angrenzenden Wohnhauses überzugreifen drohte. Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich das Lagebild: Der Anbau befand sich im Vollbrand, Teile des Daches des Wohnhauses waren bereits betroffen.
                          Aufgrund der schnellen Brandausbreitung wurde umgehend die Alarmstufe erhöht und weitere Ortsfeuerwehren nachgefordert. Vor Ort im Einsatz waren unter anderem Einsatzkräfte der Feuerwehren Gülden, Mützingen, Metzingen, Hitzacker, Karwitz, Kiefen und Dannenberg sowie weitere Einheiten der Samtgemeinde Elbtalaue. Neben mehreren Löschfahrzeugen kamen zwei Drehleitern zum Einsatz, um die Brandbekämpfung von außen zu unterstützen. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde ein Pendelverkehr eingerichtet. Ein Bagger wurde hinzugezogen, um die massive Dachkonstruktion zu öffnen und tiefsitzende Glutnester gezielt ablöschen zu können.
                          Eine Feuerwehrfrau zog sich während der Maßnahmen eine Rauchgasintoxikation zu und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Weitere Personen blieben unverletzt.
                          Der Energieversorger schaltete den betroffenen Straßenzug vorsorglich stromlos. Gegen 08:10 Uhr meldete die Einsatzleitung „Feuer unter Kontrolle“. Im Anschluss folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten, die sich bis etwa 12:00 Uhr hinzogen. Die Einsatzkräfte waren
                          damit über viele Stunden im Dauereinsatz. Die Verpflegung der eingesetzten Kräfte wurde durch die Feuerwehr Gülden sichergestellt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
                          Text: Florian Schulz (Pressesprecher Feuerwehr Elbtalaue)

                           

                          sonstige Informationen

                          Einsatzbilder

                           
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