Die Geschichte der FF Hitzacker

Die Geschichte der FF Hitzacker - 2011-2020

18.01. 2011 Aufbau der Hochwasserschutzwand als Vorsorgemaßnahme.
Der Förderverein beschaffte einen MTW auf Peugeot-Boxer, um das wegfallende "Werbefahrzeug" zu ersetzen.
Kai Koopmann wird Stv.GrpFhr der Führungsstaffel.
Genau 62-mal musste die Wehr in 2011 ausrücken, 15-mal rückte die Wehr zum Löschen von Bränden aus, unter anderem zum Feuer bei der Firma Hanke in Prisser, 27-mal musste die Wehr Hilfe leisten, wie bei dem Entschärfen einer 75kg Fliegerbombe bei Harlingen, beim Bergen einer Leiche aus der Jeetzel oder beim Elbehochwasser in Neu Darchau und Katemin. Pegelstand Hitzacker in der Spitze 7,70m. Achtmal waren es Fehlalarme, die die Feuerwehrleute ins Spritzenhaus und zum Einsatz riefen.
Ehrungen und Beförderungen hatten Kreisbrandmeister Claus Bauck und Elbtalaue-Gemeindebrandmeister Erhard Burmester zur Jahreshauptversammlung nach Hitzacker mitgebracht. So erhielten Hitzackers Ehrenbrandmeister Norbert Schulz und Andreas Groß Auszeichnungen für 50 Jahre Mitgliedschaft im Feuerlöschwesen, Andreas Pavlovic für 25 Jahre aktiven Dienst, und Hans-Joachim Becker wurde für 46 Jahre aktiven Dienst zum Ehrenmitglied der Wehr ernannt.
Die Jugendfeuerwehr besteht aus 21 Mitgliedern,die Hitzackeraner Floriangruppe besteht aus 14 Kindern und wird federführend von Sebastian Kuklinski betreut.
Am 13.08. fand ein Moonlight-Wettkampf am Hitzacker-See statt.

OBM Egon Behrmann wurde 2012 zum Stellvertretendem Bereichsbrandmeister West gewählt, und zum 01.07. in dieses Amt berufen. Seine Tätigkeit als Ortsbrandmeister wurde hiervon nicht eingeschränkt. Oliver Becker wird Stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart.

61 Einsätze wurden abgearbeitet.

Führungsstaffeln und Örtliche Einsatzleitung werden 2013 umstrukturiert.
Sie werden jetzt als "Fachzug Führung und Kommunikation" gegliedert.
Zugführer wird Norbert Schlüter, Kai Koopmann übernimmt die Führung der Führungsstaffel in Hitzacker.  
Und wieder gab es ein Elbehochwasser mit Rekordwert: 8,18m am Pegel Hitzacker hat es davor noch NIE gegeben. Nach der Zeitrechnung in Jahrhunderthochwassern, sind in kurzer Zeit also mindestens 3 Jahrhunderte vergangen.
Jahrhunderthochwasser 2002 mit 7,51m am Pegel Hitzacker,
Jahrhunderthochwasser 2006 mit 7,63m am Pegel Hitzacker,
Jahrhunderthochwasser 2011 mit 7,70m am Pegel Hitzacker,
Jahrhunderthochwasser 2013 mit 8,18m am Pegel Hitzacker,

61 Einsätze wurden abgearbeitet.

2014 wird Uwe Meyer für eine weitere Amtszeit zum Stellvertretendem Ortsbrandmeister gewählt und zum 01.07. vom Rat der Samtgemeinde in dieses Amt berufen.  
Nach langer Planung konnte ein ELW 1 / VW Crafter 4,6to (Esser) beschafft und in Dienst genommen werden.
Der bis dahin genutzte Peugeot-Boxer wurde als MTW an die Feuerwehr Gusborn weitergegeben.
Der neue ELW ist der erste von zweien, welche im neuen Führungskonzept sich gegenseitig ergänzend, mit Personal der Führungsstaffel besetzt, den Einsatzleitern in der Samtgemeinde zur Verfügung stehen werden.
Für die Einsatzleiter steht somit quasi ein ELW 2 an der Einsatzstelle bereit, welcher sich auf zwei Fahrgestelle aufteilt.
Durch dieses Fahrzeugkonzept stehen im Tagesgeschäft weiterhin 2 eigenständige ELW's bereit.

61 Einsätze wurden abgearbeitet.

Am 06.09. 2015 konnte ein neues Boot in Dienst gestellt werden.
Das 6,80 m lange und 2,33 m breite Mehrzweckboot (MZB) Faster F 635 BK verfügt über einen 140 PS Suzuki 4-Takt Außenbordmotor, kann 10 Personen oder 1to Nutzlast tragen und bietet eine Bugklappe.
Desweiteren umfasst die Ausstattung: ein Digitalfunkgerät, ein 2m-Band Funkgerät, ein Hummingbird Seitenscan-Sonar zur Personen- und Objektsuche, eine Lagerung und einen rumpf internen Sauganschluss für eine Tragkraftspritze,  Xenon Suchscheinwerfer und eine Außenlautsprecheranlage.
Somit kann das Boot zum Beispiel, für kleine bis mittlere Brandbekämpfungen auf Gewässern, eine Personensuche/ Personenrettung, Hilfeleistungen wie z.B. Schleppen von Havaristen, beim Ausbringen von Ölsperren und im Hochwasserschutz (Sichern von Treibgut) eingesetzt werden. Das "alte" Boot wurde verkauft.

86 Einsätze wurden abgearbeitet.

Nachdem Egon Behrmann 2016, nach 15-jähriger Amtszeit an der Spitze der Feuerwehr, die derzeit gültige Altersgrenze von 63 Jahren erreicht hatte, wurde Andreas Lenz zum Ortsbrandmeister gewählt. Dieser, seit 2001 in der Wehr, leitet bereits seit 12 Jahren den Fachzug "Wasserrettung" der Kreisbereitschaft-1.
Zur Abschied von Egon Behrmann als Ortsbrandmeister hatte die Wehr unter strengster Geheimhaltung eine Abschiedsfeier in großem Rahmen vorbereitet. Für ihn völlig überraschend hat man ihn mit dem Tanklöschfahrzeug von Zuhause abgeholt und zum Feuerwehrhaus gebracht, wo die gesamte Wehr "angetreten" auf ihn wartete. Sichtlich gerührt lauschte er den bewegenden Worten einiger Redner und bekam das eine und andere Präsent überreicht. Überwältigt und nach Worten ringend, bedankte er sich für diese Ehrung und verbrachte noch einige gesellige Stunden mit "seiner" Feuerwehr.
Die Leitung der 1.Gruppe welche Andreas Lenz zu der Zeit inne hatte, wurde am 02.04. an Jan Wohlgemuth übertragen.
Zum Jahresende wurden die Fahrzeuge in der FTZ auf Digitalfunk umgerüstet.
Vom 29. bis 31.07. Kreisfloriancamp auf dem Sportplatz in Hitzacker. 230 Kinder und 70 Betreuer verbrachten schöne Tage in unserem Ort.
Oliver Becker wurde mit Wirkung vom 01.03. zum Kreisjugendfeuerwehrwart.

69 Einsätze wurden abgearbeitet.

Ein umfassender Umbau der Sanitären Anlagen und der Küche wurde 2017 in Eigenleistung, durchgeführt. Die ehemalige Küche wird Werkstatt des Gerätewartes, ehem. Duschbereich wird Küche, Nassbereich wird neu abgetrennt und erhält 2 moderne Duschen.

Am 22.05. kamen ALLE Spinde Neu, welche mit Unterstützung des Fördervereins beschafft wurden.
12.08. Moonlight-Wettkampf
Notstromaggregat des LF 8 gibt den Geist auf.

Insgesamt wurden 86 Einsätze wurden abgearbeitet, darunter am 04.04. ein Reizgasaustritt in der Haupt- und Realschule Hitzacker; am 27.07. ein Hochwassereinsatz mit der Kreisbereitschaft-1im Landkreis Hildesheim; am 17.08. die Bergung einer Wasserleiche aus dem Sportboothafen; einen Schleppeinsatz auf der Elbe am 13.09., wobei sich das selbe Sportboot zweimal hintereinander festgefahren hatte; am 11.11. ein Schuppenbrand im Eichengrund und über das Jahr verteilt viele Sturmbedingte Technische Hilfeleistungen.


Nach langem hin und her wird 2018 im Niedersächsischen Brandschutzgesetz die Altersgrenze auf 67 Jahre angehoben.
Obwohl zwischenzeitlich zum Gruppenführer der Altersgruppe gewählt, war Egon Behrmann “wieder da” und ließ es sich nicht nehmen am Aktiven Ausbildungs- und Einsatzdienst teilzunehmen, bis er die JETZT gültige Altersgrenze von 67 Jahren erreicht.
13.01. Martin Griewe wird Stv.GrpFhr 1.Gruppe.
Im März wurde das landesweit einheitliche EDV basierte Verwaltungsprogramm "FeuerON" in unserer Samtgemeinde eingeführt.
1. Pfingstfrühschoppen am Pfingstsonntag
01.09. 11:00-18:00Uhr Tag der offenen Tür.

Ein von der Samtgemeindeverwaltung in Auftrag gegebener Brandschutzbedarfsplan eines externen Gutachters wird veröffentlicht.
Kurz Zusammengefasst:
Große Veränderungen stehen der Ortsfeuerwehr bevor, u.a. soll die Wehr zur Schwerpunktwehr umstrukturiert werden und es soll eine Drehleiter in Hitzacker stationiert werden. Langfristig wird sich lt. dem Bedarfsplan die Fahrzeugausstattung verändern und ergänzt werden.
Im letzten Quartal wird dementsprechend mit der Drehleiterausbildung begonnen.
11.08. Moonlight-Wettkampf

71 Einsätze wurden abgearbeitet, unter anderem am 01.02. ein VU mit eingeklemmter Person; ein Küchenbrand in Hitzacker am 30.04.; der Brand einer Trafostation am 14.06.; ein gekentertes Segelboot am 22.07.; ein Scheunenbrand in Drethem am 11.09. und ein Großbrand in Dannenberg am 02.10., bei dem unsere Führungsstaffel die Einsatzleitung unterstützte.

Dienst- und Einsatzberichte waren, mit Jahresbeginn 2019, verbindlich in "FeuerON" zu erstellen.
Um der aktuellen Trinkwasserverordnung gerecht zu werden, bekommen alle Feuerwehren neue Standrohre, welche durch ein Rückschlagventil verhindern, das Rückstöße Verunreinigungen in das Trinkwassernetz übertragen können.
Auf der Jahreshauptversammlung Ende Januar, wird Laura Louisa Loelf zur Stv. Jugendwartin berufen, Jan Wohlgemuth gibt dieses Amt nach 13 Jahren ab.
Im Frühjahr wurde die Ortsfeuerwehr zu einer Schwerpunktfeuerwehr heraufgestuft.
Zum 01.07. wurde Kai Koopmann für die neu eingerichtete Zugführerfunktion gewählt, Jörg Hessler wird sein Stellvertreter.
Die vorher von Kai Koopmann wahrgenommene Funktion des Stellv. Gruppenführers in der 2. Gruppe wird von Pascal Weber übernommen.
Ralph Seehagen wird vom Gemeindebrandmeister, als Ersatz für Koopmann, zum Gruppenführer der Führungsstaffel berufen.
Egon Behrmann wird Vorsitzender des Fördervereins uns löst Norbert Schulz in dieser Funktion ab.
Es wurde als Ersatz für das LF8 ein HLF 10 ausgeschrieben und letztendlich im Oktober bei der Firma Schlingmann bestellt.
Das HLF 10 wird auf einem MAN Fahrgestell aufgebaut und wird rund 272.000,--€ kosten.
Da mit einer 2-jährigen Bauzeit zu rechnen ist, wird das Fz. wohl nicht vor Ende 2021 am Standort zur Verfügung stehen.
Im Oktober wird eine dritte Gruppe ins Leben gerufen. GrpFhr 3 wird Ralph Seehagen und Gerd Piper sein Stellvertreter. Neben den nun 3 aktiven Gruppen gibt es seit Jahren mit der Alters- und Ehrenabteilung eine 4. Gruppe, deren Gruppenführer Egon Behrmann einstimmig wiedergewählt wurde.
Etwa Mitte des Jahres begann der Oberbrandmeister Norbert Schlüter die Aufzeichnungen zur Historie der Wehr zu überarbeiten.
Er gliederte auf Basis der von Günter Sander erstellten Texte das Layout neu und begann mit den jetzt verfügbaren Technischen Möglichkeiten (Google.de / Wikipedia / etc.) weitere Hintergrundinformationen zusammenzutragen und in elektronischer Form zu sichern.
Unter anderem wurde versucht z.B. anhand von Fotoaufnahmen die Fahrzeugtypen genauer einzugrenzen, was größtenteils gelang.
Zum Jahresende konnte endlich der lang ersehnte Umbau der ehemals zum Schulungsraum gehörenden "Teeküche" zum "Arbeitsraum für Atemschutzgeräteträger" umgesetzt werden. Die Kosten trägt die Wehr Hitzacker.
Die Samtgemeinde beginnt mit Planungen zur erneut erforderlich gewordenen Erweiterung des Feuerwehrhauses, im ersten Schritt soll Raum geschaffen werden um die kommende Drehleiter unterzubringen.
03.07. Ersatz-TS auf dem LF 8 (1600Liter / E-Starter / vorher in Schutschur)
Moonlight-Wettkampf fällt mangels ausreichend Anmeldungen aus. Der sehr trockene und heiße Sommer beschert uns einige Flächen- und Waldbrände, die aber meißtens dank der sensibilisierten Bevölkerung und der großzügigen Alarmierung der Leitstelle glimpflich ablaufen.
Am 19.10. wurde mit einem Fest die seit 30 Jahren bestehende Freundschaft mit der Feuerwehr Lübtheen gefeiert. Als Krönung brachte die FF Lütheen eine Linde mit, welche feierlich vor dem Verdo eingepflanzt wurde.

72 Einsätze wurden abgearbeitet, unter anderem ein brennender PKW unter einem Carport am 12.01.;am 19.02. musste ein Bauarbeiter schonend aus dem 2. OG gerettet werden, nachdem er durch das Dach eines Rohbaus gestürzt war; ein VU in Hitzacker am 27.03. oder ein Gaseinsatz im Akazienweg am 03.08. Den größten Einsatz des Jahres aber hatten wir am 18.08. am Bahnhof Hitzacker. Im Bahnhofsgebäude, mittlerweile ein Kulturtreffpunkt, wurden 2 Personen einer internationalen Jugendgruppe schwerst brandverletzt, als ein Gasbrenner aus ungeklärter Ursache zur Fackel wurde. Weitere Umstehende wurden schwer und leicht verletzt, viele waren traumatisiert. Bei diesem Massenanfall von Verletzten waren insgesamt 130 Kameraden von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Am 10.11. verliert ein Sportboot durch einen technischen Defekt Öl auf der Jeetzel und sorgt für einen dreistündigen Einsatz, an dem auch die Feuerwehr Dannenberg beteiligt wurde.

Auf der Jahreshauptversammlung 2020 stellte OrtsBM Lenz heraus, dass mindestens 25 Kameraden in der aktiven Abteilung fehlen. Laut Feuerwehr Bedarfsplan müssen wir auf etwa 75 Kameraden kommen. Derzeit sind aber nur 53 aktiv - 3 davon in einer Doppelmitgliedschaft. Etwa 8000 Stunden wurden bei 250 Diensten und 1150 Stunden bei den 72 Einsätzen erbracht.

Befördert wurden u.a. Martin Grieve und Ralph Seehagen zum Löschmeister, Jörg Hessler zum Hauptlöschmeister und Kai Koopmann zum Brandmeister. Koopmann und Hessler wurden nun auch offiziell als Zugführer der Ffw Hitzacker ernannt. Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft erhielten Rudi Weber, Jan Wohlgemuth und Siegfried Steinberg für 25 Jahre; Klaus-Dieter Böhnert für 40 Jahre sowie Wilfried Schnell und Herrmann Schütte für 50 Jahre. Im Rahmen der am folgenden Tag stattfindenden Ortsbrandmeister Dienstversammlung wurden OrtsBM Andreas Lenz zum Hauptbrandmeister und stellv. OrtsBM Uwe Meyer zum Oberbrandmeister befördert.

Die globale Verbreitung (Pandemie) des Corona-Virus zwang uns ab dem 16. März, den Dienstbetrieb komplett einzustellen. Im Vorfeld wurden bereits Brandsicherheitswachdienste im Rahmen der winterlichen Musiktage und der interne Wandertag abgesagt. Diese Maßnahmen sollen verhindern, dass im Falle einer Infektion nicht die gesamte Feuerwehr temporär stillgelegt werden muss, sondern nur einzelne Kameraden in Quarantäne bleiben müssen. Eine Dienstanweisung des OrtsBM regelt zudem das Verhalten im Einsatzgeschehen.

Ab dem 18. Mai beginnt unter Einhaltung der gebotenen Abstands- und Hygieneregeln der Dienstbetrieb in der Feuerwehr Hitzacker. Die aktiven Gruppen 1 und 2 wurden nochmals in Teilgruppen von max. 10 Personen aufgeteilt, damit im Falle einer Covid-19 Erkrankung nicht die gesamte Gruppe aus dem Verkehr gezogen ist. Eine Dienstanweisung des Samtgemeindebürgermeisters regelt die Einzelheiten.

Ab dem 12. September dürfen auch die Jugend- und Floriangruppen unter Einhaltung der Hygieneregeln, vorerst nur 14-tägig, mit dem Dienstbetrieb beginnen. Nach wie vor sind alle größeren Veranstaltungen abgesagt.

Der stellv. OrtsBM Uwe Meyer gibt sein Amt zum Jahresende ab. Vom 01.Juli bis 31.12.2020 kommissarisch eingesetzt (es durften keine größeren Versammlungen und somit auch keine Wahlen in der Coronazeit abgehalten werden) blickt er dann auf zwölfeinhalb Jahre Amtszeit zurück. Eine genehmigte Wahl nach Lockerung der Maßnahmen ergab, dass Kai Koopmann, Zugführer unserer Wehr, ab dem 1. Januar kommissarisch eingesetzt und nach Bestätigung durch den Rat am 30.06.2021 offiziell stellvertretender OrtsBM wird.

Wie erwartet rollt die 2. Covid-19-Welle über Europa. Ab dem 26.10.2020 ist der Dienstbetrieb aller Abteilungen erneut eingestellt.

Die Geschichte der FF Hitzacker - 2001-2010

Der im vergangenen Jahr neu gekaufte Peugeot-Boxer, wurde 2001 in ca. 340 Arbeitsstunden in Eigenleistung von einigen Kameraden zu einem Einsatzleitwagen mit neuester Technik und nach den damaligen Ansprüchen umgebaut bzw. ausgerüstet.   
Unser Ortsbrandmeister Hans-Joachim Becker schied am 10.04. aus seinem Amt, man wählte als Nachfolger seinen bisherigen Stellvertreter Egon Behrmann zum neuen Ortsbrandmeister, Jürgen Westdörp wird zum Stellvertretendem Ortsbrandmeister.
Am 12.05. wurde die Floriangruppe der Feuerwehr Hitzacker auf Initiative der Oberfeuerwehrfrau Mareike Düpow ins Leben gerufen; sie war die erste der Samtgemeinde Hitzacker und die dritte des Landkreises Lüchow-Dannenberg.

Der Erste nennenswerte Einsatz war am 31.07. auf der Elbe in Höhe Penkefitz, ein Sportboot hatte Feuer gefangen und es wurden zwei Person vermisst. Die Feuerwehr Damnatz konnte eine Person retten, wobei die zweite Person erst acht Tage später bei Wussegel aus der Elbe geborgen wurde.
Am 23.10. wurde ein Brandanschlag auf die Eisenbahnbrücke über die Jeetzel bei Kähmen verübt, wobei zwei landwirtschaftliche Anhänger mit Stroh und Autoreifen beladen unter der Brücke brannten, und abgelöscht wurden. Es wurde angenommen das radikale Atomkraftgegner den Anschlag zur Verhinderung von Castortransporten ins Zwischenlager Gorleben verübt haben.

Nachdem Jürgen Westdörp völlig unverhofft verstarb, übernahm Hans-Joachim Becker kommissarisch das Amt des Stellvertretenden Ortsbrandmeisters und wurde am 27.06. auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung von den Mitgliedern formell wieder in dieses Amt gewählt. Hans-Joachim konnte zu dieser Zeit bereits auf 15-jährige Erfahrung an der Spitze der Wehrführung zurückblicken, war er doch vorher bereits 9 Jahre stellvertretender Ortsbrandmeister und 6 Jahre Ortsbrandmeister dieser Wehr.

Auch in diesem Jahr konnte die Jugendfeuerwehr sich über ein Zeltlager freuen, es ging zu einem "Freundschaftszeltlager" nach Lübtheen.


Neben den allgemeinen Einsätzen, war das Sommerhochwasser vom 19.08. bis 27.08. 2002 der größte Einsatz der zu bewältigen war. Dieses Hochwasser ging mit einem Pegelstand, in Hitzacker von 7,51m, als Jahrhunderthochwasser in die Geschichtsbücher ein. Mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks waren sämtliche verfügbaren Einsatzkräfte rund um die Uhr im Einsatz. Auf der Stadtinsel wurden viele Tauchpumpen in den Kellern eingesetzt, um die Wasserstände zu senken, sowie Sandsackdämme gebaut. Um die Pumpen betreiben zu können, hatte man an verschiedenen Stellen Notstromaggregate aufgestellt. Die geleisteten Einsatzstunden betrugen ca. 3290 Stunden. Anmerkung: Der Status: “Jahrhunderthochwasser” hielt nur bis 2006 stand, dann wurde der Wasserstand übertroffen!
Zu einem Brand nach Seerau fuhren wir am 05.12., wo eine landwirtschaftliche Zugmaschine brannte. Insgesamt wurden 52 Brand- und Hilfeleistungseinsätze gefahren.

Am 06.07. feierten wir das letzte Zeltfest mit den Gamburger-Musikanten, die in den vergangenen Jahren sieben Mal unsere Feiern mit ihrer hervorragenden Kapelle musikalisch verschönert hatten. DANKE dafür!

Das Jahr 2003 war gerade ein paar Tage alt, schon waren wir, vom 09.01. bis 17.01.  wieder im Hochwassereinsatz. Sämtliche Feuerwehren der Samtgemeinde Hitzacker, und auch einige aus dem südlichen Landkreis, sowie das Technische Hilfswerk kämpften bei winterlichen Temperaturen um minus 12 ° Grad gegen das Elbhochwasser an. Durch Sandsackdämme und einem "Quickdamm", auf einer Länge von rund 500m, wurde die Stadtinsel geschützt.

Bei einem Brand in Neu-Darchau am 14.07. leisteten wir Löschhilfe, im gleichen Monat am 27.07. suchten wir eine vermisste Person. .Am 12.09. brannte ein Schuppen am Bahnhofsgelände und am 14.11. wurden wir, mit Unterstützung der Nachbarwehren, zu einem Großbrand im Hotel Scholz in Hitzacker gerufen. Am 13.12. unterstützten wir die Ortsfeuerwehr Metzingen, bei Löscharbeiten in einem Holzhaus mit zwei Ferienwohnungen, im Ortsteil Kamerun.
Im März, Gründung der "Fernmeldegruppe" unter Federführung von OBM Egon Behrmann.
Die Fernmeldegruppe rekrutiert Personal zur Führungsunterstützung aus allen 5 Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde und führt künftig eine Zentrale Ausbildung hierzu durch. Gruppenführer wird Thomas Welke und Norbert Schlüter sein Stellvertreter.

58 Einsätze wurden abgearbeitet.


Die Jahreshauptversammlung 2004 fand am 30.01. Im Parkhotel statt.
Etwas ruhiger war das Jahr 2004, wobei am 09.06. die Bahnstrecke Dannenberg- Lüneburg nach Windbruch freigeräumt werden musste.
13.04. Osterfeuer auf dem Mehrzweckplatz.
18. bis 20.06. Wieder ein gelungenes  Zeltfest mit den Gamburgern.
Der bewährte Ablauf: Freitag Discoabend, Samstagabend Tanzabend und am Sonntag ein Frühschoppen, jeweils mit den Gamburgern.
27.06. Samtgemeindefeuerwehrtag
05.09. Es wurde ein Sommerfest mit den Familien der Feuerwehrkameradinnen und Kameraden durchgeführt. Man dankte den Familien damit für ihre Unterstützung und das entgegengebrachte Verständnis im Bezug auf die zeitintensive Tätigkeit ihrer Angehörigen.
Am 23.10. waren wir bei einem Wohnungsbrand im Bahnhofsweg gefordert.
Die besonderen Umstände dieses Einsatzes haben uns zu einer umfassenden Nachbereitung veranlasst und im Endergebnis dazu geführt das wir z.B. die Atemschutzausbildung stark intensiviert haben.
Die Altersabteilung machte am 24./25.04. einen Ausflug in den Harz.

21 Einsätze wurden abgearbeitet.

2005 stand unter dem Motto: 40 Jahre Jugendfeuerwehr Hitzacker.
Dieses Jubiläum wurde am 04.06. mit einem "Spiel ohne Grenzen" mit anschließendem Zeltlager, auf dem Zeltplatz in Meudelfitz gebührend gefeiert.
28.01. Jahreshauptversammlung in der Landsknechtshalle.
Bei der Brandbekämpfung eines Vollbrandes in einer Lagerhalle der Firma Continental in Dannenberg unterstützten wir an 29.01. die Nachbarwehr Dannenberg.
27.02. Die Wehr veranstaltete einen Wandertag, wobei die Mitglieder und ihre Familien ausgiebig Kameradschaftspflege betreiben konnten.
Zu einem Brand einer Kfz-Werkstatt im Bahnhofsweg in Hitzacker, rückten wir am 14,03. aus. Auf Initiative des Gemeindebrandmeisters Norbert Schulz und des Ortsbrandmeisters Egon Behrmann fand nach langer Vorbereitung am 22.04. die Gründungsversammlung des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Hitzacker e.V. im Feuerwehrhaus in Hitzacker statt. Der Sinn und Zweck des Fördervereins soll sein, die aktive Feuerwehr bei Anschaffungen und die Jugendfeuerwehr in ihren Aktivitäten, zu unterstützen. Als erster Vorsitzender wurde Gemeindebrandmeister Norbert Schulz gewählt.

Am 25.06. haben wir diverse durch Sturm umgestürzte Bäume von den Straßen geräumt.
Ein Team der Wehr nahm am 16.07. erfolgreich am Drachenbootrennen beim "Hitzackeraner-Seefest" teil.
Durch übermütige Jugendliche fuhren wir am 29.10. zum Fähranleger. Dort hatten Jugendliche einen Personenkraftwagen in die Elbe geschoben, den wir nun, mit unserem Rüstwagen, wieder an Land ziehen mussten.
26. bis 29.05.  94.Landesverbandsversammlung des Feuerwehrverbandes Nds. im VERDO in Hitzacker.
Wir unterstützten die umfangreichen Vorbereitungen und die Durchführung der Veranstaltung.
Der Arbeitgeber unseres Gerätewartes Siegfried Steinberg, die Firma Wendland Zerspanungstechnik GmbH (WZT), wurde hier mit der Förderplakette "Partner der Feuerwehr" ausgezeichnet.
11.+12.06. Samtgemeindefeuerwehrtage in Hitzacker
09.09. Übergabe eines Werbefinanziertem, Fiat Scudo, als Mannschaftstransportwagens (MTW) an die Wehr.
Diverse Unternehmen der näheren Umgebung haben sich an dem Projekt beteiligt indem sie Werbeflächen auf dem Fahrzeug für mehrere Jahre anmieteten.
Unmut kam allerdings auf, als die Werbefirma, anders als es kommuniziert wurde, die Mieten für die gesamte Laufzeit in einer Summe, anstatt jährlichen Beträgen, abbuchte.
Somit war sofort klar, das für dieses Fahrzeug, am Laufzeitende des Vertrages, keine Vertragsverlängerung in Betracht kam.
Die Unternehmer und der Förderverein begannen erneute Gespräche und man lotete bereits die gemeinsamen Möglichkeiten einer Fahrzeugnachfolge aus.

31 Einsätze wurden abgearbeitet.
 
27.01. 2006 Jahreshauptversammlung in "Norberts Diele".
Gerd Piper trat nach 15 Jahren als Gruppenführer der 2.Gruppe von diesem Amt zurück, auf der Hauptversammlung verabschiedete die Gruppe ihren "Meister" mit Urkunde und Präsent. Rene Steinberg wurde sein Nachfolger.

Das Hochwasser vom 04.04. bis 18.04. sollte den bis zu 600 Einsatzkräften lange in Erinnerung bleiben. Nicht nur das der Höchststand des Elbpegels mit 7,63m am 09.04. den vom Sommerhochwasser 2002 mit 7,51m übertroffen hatte und kein trockener Fleck mehr auf der Stadtinsel zu finden war, hatte man trotzdem einzelne Häuser mit Sandsäcken vor dem Wasser geschützt. In den Ortschaften Seerau und Kähmen errichtete man Notdämme aus Sandsäcken, um die Schäden möglichst gering zu halten.

Im August begannen, in Eigenleistung, Bauarbeiten für einen Anbau mit zwei Stellplätzen und Lagerflächen für Löschmittel und Gerät.
Von 01. bis 03.09. unternahm die Altersabteilung einen Ausflug in das Weserbergland.

Durch die Fusion der Samtgemeinden Hitzacker und Dannenberg zum 01 November, gab es auch bei der Struktur der Feuerwehren einige Änderungen, so stehen dem Samtgemeindebrandmeister jetzt zwei Stellvertreter zur Seite. Insgesamt umfasst die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Elbtalaue jetzt 23 Ortsfeuerwehren.

Nach dem Erreichen der Altersgrenze am 13.10. verabschiedete man am 03.11.nach dreizehnjähriger Dienstzeit als Gemeindebrandmeister der ehemaligen Samtgemeinde Hitzacker, Norbert Schulz. Man dankte ihm seine Verdienste um die Feuerwehr mit einem Großen Zapfenstreich bei dem der Kreisfeuerwehrmusikzug vor dem Feuerwehrhaus Hitzacker aufspielte und verbrachte anschließend noch fröhliche Stunden mit den Kameraden.

Die Leitung der "Samtgemeindefeuerwehr" übernahm zu der Zeit, nach der ersten Wahl in dieser großen Runde, der ehemalige Gemeindebrandmeister der SG Dannenberg, Erhard Burmester aus Gusborn.
Als seine Stellvertreter wurden der ehemals Stellv. Gemeindebrandmeister der SG Hitzacker, Georg Bauer aus Tollendorf und Mario Thöne aus Jameln gewählt.

Zum Abschluss des Jahres rückten wir am ersten Weihnachtstag zu einem Brand in die Drawehnertorstraße aus, wo das Bistro „Sunrise“ ausbrannte, und die Verrauchung die restlichen Räume des Hauses unbewohnbar machte.

44 Einsätze wurden abgearbeitet.

Durch die Zusammenlegung der beiden Samtgemeinden vergrößerte sich auch unser Einsatzgebiet, was früher überörtlich war ist jetzt nachbarschaftliche Hilfe.
Der Großbrand des Ratskellers in Dannenberg am 13.01. 2007 war eine der ersten Nachbarschaftshilfen der neuen Samtgemeinde Elbtalaue, wobei die Löscharbeiten durch Schaulustige stark behindert wurden. Zu einem Schwelbrand in einem Reetdach ging es am 09.03. nach Tollendorf und der Brand eines Werkstattgebäudes in Predöhlsau am 10.05. waren die nächsten größeren Einsätze.

Neben dem Einsatz-und Übungsbetrieb wurde unser Feuerwehrgerätehaus durch einen großzügigen Anbau mit zwei Stellplätzen und Lagerflächen für Löschmittel und Gerät, mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins, in Eigenleistung erweitert. Die Symbolische Schlüsselübergabe durch den Förderverein an den Ortsbrandmeister fand in kleiner Runde am 26.10. statt.

Mit dem Einsatzleitwagen unterstützten wir am 20.06 die Einsatzleitung für zahlreiche im Raum Dannenberg vollgelaufenen Keller.
Auch am 13.10 bei den Löscharbeiten in der Polizeiunterkunft im Breeser Weg in Dannenberg unterstützte er die Einsatzleitung, bei diesem Einsatz war auch unser Rüstwagen im Einsatz. Der letzte Einsatz im Jahr war am 01.12. bei einem Scheunenbrand in Penkefitz.
Rudi Weber wurde Gruppenführer der 1. Gruppe und löste Siegfried Völsch jun. in dieser Funktion ab. Andreas Lenz folgte Rudi Weber in der Funktion des Stellvertretenden Gruppenführers der 1. Gruppe.
Sebastian Kuklinski löst Mareike Düpow als Leiter der Floriangruppe ab, ihm zur Seite steht fortan Rebekka Thorwesten.
Nach ihrem Umzug nach Tollendorf und dem damit verbundenen Übertritt in die Feuerwehr Metzingen, rief Mareike Düpow auch dort eine Floriangruppe ins Leben.
Nachdem auch Norbert Schlüter seinen Wohnort wechselte, wurde Pascal Weber Stellvertretender Gruppenführer in der Fernmeldegruppe.

47 Einsätze wurden abgearbeitet.

Das Jahr 2008 war gerade ein paar Wochen alt da hatten wir am 26.01. einen Technischen Hilfeleistungseinsatz in Neu Darchau, wo ein Pkw vom Fähranleger in die Elbe gefahren war. Dieser versank sehr schnell, wobei sich der Fahrer, bei eisigem Wasser, selbst aus seinem Fahrzeug befreien konnte und von den Einsatzkräften am Böschungsrand gefunden wurde.
Er wurde an den Rettungsdienst übergeben, und verstarb leider auf der Fahrt ins Krankenhaus. Da man annehmen musste dass noch weitere Personen in dem Pkw waren wurden die Rettungstaucher aus Lüneburg alarmiert
Glücklicherweise bestätigte sich diese Annahme jedoch nicht. Der versunkene Pkw befand sich ca.15m vor dem Fähranleger auf dem Grund der Elbe.
Mit der Seilwinde unseres Rüstwagens wurde er, zur weiteren Bergung mit einem Autokran, in Ufernähe gezogen. Nach diesem Einsatz machte man sich Gedanken über die Anschaffung eines Sonargerätes für das Einsatzboot.

Zur Amtshilfe für die Polizei wurde am 09.04. der Wasserrettungszug der Kreisfeuerbereitschaft 1 zu einer Leichensuche angefordert. Die Jeetzel wurde von Lüggau bis Hitzacker abgesucht und ein Fangnetz am Hiddosteg angebracht um ein Abtreiben in die Elbe zu vermeiden.
Das durch Brandstiftung am 30.08. niedergebrannte Langhaus im Archäologischen Zentrum sollte nicht der letzte Einsatz an diesem Tag sein, denn am gleichen Tag wurden wir auch noch zu einem Küchenbrand nach Sarenseck gerufen.
Eine am 03.11. seit 7.00 Uhr morgens vermisste männlich Person, dessen PKW am frühen Vormittag in Elbnähe gefunden wurde, sorgte für einen Umfangreichen Einsatz. Die Einsatzkräfte wurden zu Lande und auf der Elbe eingesetzt.Trotz fünfstündiger Suche mit einem Suchhund, sieben Booten der Feuerwehr und mehreren des Wasserschifffahrtsamtes, musste die Suche bei Einbruch der Dunkelheit  dann Ergebnislos abgebrochen werden.                                        
Am 14.09. wurde ein Tag der offenen Tür durchgeführt.
Das umfassende Rahmenprogramm umfasst u.a. eine Fahrzeug- und Geräteausstellung, Vorführung eines Fettbrandes mit Demonstration der fatalen Folgen beim Löschversuch mit Wasser, eine Vorführung der technischen Rettung nach einem Verkehrsunfall, Brandbekämpfung eines Küchenbrandes.
Die Dannenberger Drehleiter wurde Vorgeführt, das Deutsche Rote Kreuz war mit einem Rettungswagen und das Technische Hilfswerk mit einem Gerätewagen und einem geländegängigen LKW sowie einem Infostand vor Ort.
Für die Kids stand ein "Spieleparcours" bereit, welcher Regen Zuspruch fand.
In den Fahrzeughallen waren diverse Infostände, darunter auch ein Original Teilstück der Hochwasserschutzwand, aufgebaut.
Selbstverständlich war auch ausgiebig für Speis und Trank gesorgt worden.

Der Abschluss des Jahres war am 14. und 15.11. in Form einer Übung wo der Auf- und Abbau der mobilen Elemente der Hochwasserschutzwand geübt wurde.
Im Dezember wurde ein Sonargerät für das Boot beschafft.
28.02. Uwe Meyer wurde Stellvertretender Ortsbrandmeister und löst Hans-Joachim Becker in dieser Funktion ab.
Aus der "Fernmeldegruppe" entsteht die "Führungsstaffel der SG Elbtalaue"
Jetzt wird Personal zur Führungsunterstützung aus allen 23 Ortsfeuerwehren angeworben.
Norbert Schlüter, welcher im Sommer wieder zuzog, übernimmt von Thomas Welke die Gruppenführung.

45 Einsätze wurden abgearbeitet.

Aufgrund von Niedrigwasser auf der Elbe, hatten wir im Jahr 2009 viele Einsätze der Technischen Hilfeleistung mit unserem Mehrzweckboot um die aufgelaufenen Sportboote von den Sandbänken wieder freizuschleppen. Zu einem Wohnungsbrand in Bredenbock am 11.10. konnten wir mit mehreren Feuerwehren den Schaden in Grenzen halten, was am 06.11. in Nienwedel beim Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes, welches als Werkstatt und Abstellgebäude genutzt wurde, nicht gelang, da die Löschwasserversorgung  lediglich ausreichte um das Nachbargebäude zu retten.
Im Frühjahr besucht die Führungsstaffel als ÖEL mit 20 Teilnehmern, einen Lehrgang zur Stabsarbeit in Celle. (3 Bullis)
Norbert Schlüter wird jetzt auch Leiter der "Örtlichen Einsatzleitung" in der SG Elbtalaue.

50 Einsätze wurden abgearbeitet.

Das Jubiläumsjahr 2010 war von vielen Höhepunkten geprägt. Neben den immer mehr steigenden Einsatzzahlen war das 100jährige bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Hitzacker im August beim Kreisfeuerwehrtag in Hitzacker zu feiern. Schon im vergangenen Jahr begann man mit den Vorbereitungen und Planungen auf dem Gelände wo sich Heute die Biogasanlage befindet. Viele Attraktionen hatte man sich einfallen lassen. So konnte man historische Fahrzeuge, aber auch Einsatzfahrzeuge der neueren Generation (Hub-arbeitsbühne der FF Lüneburg) anschauen, sowie einen umgebauten Panzer als Löschpanzer in Aktion erleben. Mit viel Liebe zum Detail hatte man die Wettkampfbahnen für die Jugend und den Aktiven hergerichtet. Damit man nichts von den Wettkämpfen verpassen konnte hatte man kurze Wege zu den Ständen für das leibliche Wohl  in einem Zeltdorf angelegt. Ein besonderes Feeling von Sonne, Strand und Urlaub vermittelte die eigens aufgebaute Cocktailbar. An den beiden Tagen fand die sogenannte „Slip Line“ (Rutsche) für Kinder und Jugendliche regen Anklang.
 Auch bei den Vertretern vom Landkreis, an der Spitze Landrat Jürgen Schulz, der in seiner Rede wie Hans Rosenthal in die Luft sprang und den berühmten Satz „Das war Spitze“ als Anerkennung für die geleistete Arbeit zum Ausdruck brachte, fand die Veranstaltung großen Zuspruch.
Im Jubiläumsjahr wurde federführend durch Günter Sander eine Neuauflage der gedruckten Chronik der Feuerwehr aufgelegt.

Auch im Jubiläumsjahr waren einige Einsätze außer gewöhnlich, die mit einer Löschhilfe am 26.02. zu einem Wohnungsbrand nach Neu Darchau begann. Am 06.03 waren ein Schornsteinbrand in Hitzacker und am 09.03. ein Zimmerbrand in Harlingen bei winterlichen Temperaturen die Einsatzstellen. Zwei Stoppelfeldbrände, am 16.07. zwischen Bahrendorf und Tießau, und am 22.07 zwischen Meudelfitz und Harlingen wurden mit Unterstützung der Feuerwehren aus Wietzetze, Harlingen sowie Metzingen schnell unter Kontrolle gebracht und abgelöscht. Auch einige Bootseinsätze auf der Elbe am 07.04. in Hitzacker und am 21.08. bei Drethem waren zu bewältigen. Eine ganze Serie von Hilfeleistungen und Schornsteinbränden bei winterlichen Temperaturen und starken Schneefällen, brachten am 23.12. und 24.12. insgesamt acht Einsätze, bei denen diverse Verkehrsflächen von umgefallen Bäumen bzw. Ästen befreit werden mussten. Weitere Hilfeleistungen folgten zwischen dem 24.12. bis 30.12. von verschiedenster Art. Die Bergung eines Pkw´s der durch die Schneelast seines Unterstandes begraben wurde, machte den Anfang. Auch leisteten wir zweimal Tragehilfe für den Rettungsdienst, und einmal eine Tierrettung auf der Jeetzel, wo ein Schwan mit dem Schnabel festgefroren war. Den Abschluss im Jubiläumsjahr waren zwei Schornsteinbrände in Hitzacker, was die Einsatzzahl auf 62 ansteigen ließ.

Die Geschichte der FF Hitzacker - 2001 - 2010

Der im vergangenen Jahr neu gekaufte Peugeot-Boxer, wurde 2001 in ca. 340 Arbeitsstunden in Eigenleistung von einigen Kameraden zu einem Einsatzleitwagen mit neuester Technik und nach den damaligen Ansprüchen umgebaut bzw. ausgerüstet.

Unser Ortsbrandmeister Hans-Joachim Becker schied am 10.04. aus seinem Amt, man wählte als Nachfolger seinen bisherigen Stellvertreter Egon Behrmann zum neuen Ortsbrandmeister, Jürgen Westdörp wird zum Stellvertretendem Ortsbrandmeister.
Am 12.05. wurde die Floriangruppe der Feuerwehr Hitzacker auf Initiative der Oberfeuerwehrfrau Mareike Düpow ins Leben gerufen; sie war die erste der Samtgemeinde Hitzacker und die dritte des Landkreises Lüchow-Dannenberg.

Der Erste nennenswerte Einsatz war am 31.07. auf der Elbe in Höhe Penkefitz, ein Sportboot hatte Feuer gefangen und es wurden zwei Person vermisst. Die Feuerwehr Damnatz konnte eine Person retten, wobei die zweite Person erst acht Tage später bei Wussegel aus der Elbe geborgen wurde.
Am 23.10. wurde ein Brandanschlag auf die Eisenbahnbrücke über die Jeetzel bei Kähmen verübt, wobei zwei landwirtschaftliche Anhänger mit Stroh und Autoreifen beladen unter der Brücke brannten, und abgelöscht wurden. Es wurde angenommen das radikale Atomkraftgegner den Anschlag zur Verhinderung von Castortransporten ins Zwischenlager Gorleben verübt haben.

Nachdem Jürgen Westdörp völlig unverhofft verstarb, übernahm Hans-Joachim Becker kommissarisch das Amt des Stellvertretenden Ortsbrandmeisters und wurde am 27.06. auf einer außerordentlichen Hauptversammlung von den Mitgliedern formell wieder in dieses Amt gewählt. Hans-Joachim konnte zu dieser Zeit bereits auf 15-jährige Erfahrung an der Spitze der Wehrführung zurückblicken, war er doch vorher bereits 9 Jahre stellvertretender Ortsbrandmeister und 6 Jahre Ortsbrandmeister dieser Wehr.

Auch in diesem Jahr konnte die Jugendfeuerwehr sich über ein Zeltlager freuen, es ging zu einem "Freundschaftszeltlager" nach Lübtheen.

Neben den allgemeinen Einsätzen, war das Sommerhochwasser vom 19.08. bis 27.08. 2002 der größte Einsatz der zu bewältigen war. Dieses Hochwasser ging mit einem Pegelstand, in Hitzacker von 7,51m, als Jahrhunderthochwasser in die Geschichtsbücher ein. Mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks waren sämtliche verfügbaren Einsatzkräfte rund um die Uhr im Einsatz. Auf der Stadtinsel wurden viele Tauchpumpen in den Kellern eingesetzt, um die Wasserstände zu senken, sowie Sandsackdämme gebaut. Um die Pumpen betreiben zu können, hatte man an verschiedenen Stellen Notstromaggregate aufgestellt. Die geleisteten Einsatzstunden betrugen ca. 3290 Stunden. Anmerkung: Der Status: “Jahrhunderthochwasser” hielt nur bis 2006 stand, dann wurde der Wasserstand übertroffen!
Zu einem Brand nach Seerau fuhren wir am 05.12., wo eine landwirtschaftliche Zugmaschine brannte. Insgesamt wurden 52 Brand- und Hilfeleistungseinsätze gefahren.

Am 06.07. feierten wir wieder ein Zeltfest mit den Gamburger-Musikanten, die in den vergangenen Jahren sieben Mal unsere Feiern mit ihrer hervorragenden Kapelle musikalisch verschönert hatten. DANKE dafür!

Das Jahr 2003 war gerade ein paar Tage alt, schon waren wir, vom 09.01. bis 17.01.  wieder im Hochwassereinsatz. Sämtliche Feuerwehren der Samtgemeinde Hitzacker, und auch einige aus dem südlichen Landkreis, sowie das Technische Hilfswerk kämpften bei winterlichen Temperaturen um minus 12 ° Grad gegen das Elbhochwasser an. Durch Sandsackdämme und einem "Quickdamm", auf einer Länge von rund 500m, wurde die Stadtinsel geschützt.

Bei einem Brand in Neu-Darchau am 14.07. leisteten wir Löschhilfe, im gleichen Monat am 27.07. suchten wir eine vermisste Person. .Am 12.09. brannte ein Schuppen am Bahnhofsgelände und am 14.11. wurden wir, mit Unterstützung der Nachbarwehren, zu einem Großbrand im Hotel Scholz in Hitzacker gerufen. Am 13.12. unterstützten wir die Ortsfeuerwehr Metzingen, bei Löscharbeiten in einem Holzhaus mit zwei Ferienwohnungen, im Ortsteil Kamerun.
Im März, Gründung der "Fernmeldegruppe" unter Federführung von OBM Egon Behrmann.
Die Fernmeldegruppe rekrutiert Personal zur Führungsunterstützung aus allen 5 Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde und führt künftig eine Zentrale Ausbildung hierzu durch. Gruppenführer wird Thomas Welke und Norbert Schlüter sein Stellvertreter.

58 Einsätze wurden abgearbeitet.

Die Jahreshauptversammlung 2004 fand am 30.01. Im Parkhotel statt.
Etwas ruhiger war das Jahr 2004, wobei am 09.06. die Bahnstrecke Dannenberg- Lüneburg nach Windbruch freigeräumt werden musste.
13.04. Osterfeuer auf dem Mehrzweckplatz.
18. bis 20.06. Wieder ein gelungenes  Zeltfest mit den Gamburgern.
Der bewährte Ablauf: Freitag Discoabend, Samstagabend Tanzabend und am Sonntag ein Frühschoppen, jeweils mit den Gamburgern.
27.06. Samtgemeindefeuerwehrtag
05.09. Es wurde ein Sommerfest mit den Familien der Feuerwehrkameradinnen und Kameraden durchgeführt. Man dankte den Familien damit für ihre Unterstützung und das entgegengebrachte Verständnis im Bezug auf die zeitintensive Tätigkeit ihrer Angehörigen.
Am 23.10. waren wir bei einem Wohnungsbrand im Bahnhofsweg gefordert.
Die besonderen Umstände dieses Einsatzes haben uns zu einer umfassenden Nachbereitung veranlasst und im Endergebnis dazu geführt das wir z.B. die Atemschutzausbildung stark intensiviert haben.
Die Altersabteilung machte am 24./25.04. einen Ausflug in den Harz.

21 Einsätze wurden abgearbeitet.

2005 stand unter dem Motto: 40 Jahre Jugendfeuerwehr Hitzacker.
Dieses Jubiläum wurde am 04.06. mit einem "Spiel ohne Grenzen" mit anschließendem Zeltlager, auf dem Zeltplatz in Meudelfitz gebührend gefeiert.
28.01. Jahreshauptversammlung in der Landsknechtshalle.
Bei der Brandbekämpfung eines Vollbrandes in einer Lagerhalle der Firma Continental in Dannenberg unterstützten wir an 29.01. die Nachbarwehr Dannenberg.
27.02. Die Wehr veranstaltete einen Wandertag, wobei die Mitglieder und ihre Familien ausgiebig Kameradschaftspflege betreiben konnten.
Zu einem Brand einer Kfz-Werkstatt im Bahnhofsweg in Hitzacker, rückten wir am 14,03. aus. Auf Initiative des Gemeindebrandmeisters Norbert Schulz und des Ortsbrandmeisters Egon Behrmann fand nach langer Vorbereitung am 22.04. die Gründungsversammlung des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Hitzacker e.V. im Feuerwehrhaus in Hitzacker statt. Der Sinn und Zweck des Fördervereins soll sein, die aktive Feuerwehr bei Anschaffungen und die Jugendfeuerwehr in ihren Aktivitäten, zu unterstützen. Als erster Vorsitzender wurde Gemeindebrandmeister Norbert Schulz gewählt.

Am 25.06. haben wir diverse durch Sturm umgestürzte Bäume von den Straßen geräumt.
Ein Team der Wehr nahm am 16.07. erfolgreich am Drachenbootrennen beim "Hitzackeraner-Seefest" teil.
Durch übermütige Jugendliche fuhren wir am 29.10. zum Fähranleger. Dort hatten Jugendliche einen Personenkraftwagen in die Elbe geschoben, den wir nun, mit unserem Rüstwagen, wieder an Land ziehen mussten.
26. bis 29.05.  94.Landesverbandsversammlung des Feuerwehrverbandes Nds. im VERDO in Hitzacker.
Wir unterstützten die umfangreichen Vorbereitungen und die Durchführung der Veranstaltung.
Der Arbeitgeber unseres Gerätewartes Siegfried Steinberg, die Firma Wendland Zerspanungstechnik GmbH (WZT), wurde hier mit der Förderplakette "Partner der Feuerwehr" ausgezeichnet.
11.+12.06. Samtgemeindefeuerwehrtage in Hitzacker
09.09. Übergabe eines Werbefinanziertem, Fiat Scudo, als Mannschaftstransportwagens (MTW) an die Wehr.
Diverse Unternehmen der näheren Umgebung haben sich an dem Projekt beteiligt indem sie Werbeflächen auf dem Fahrzeug für mehrere Jahre anmieteten.
Unmut kam allerdings auf, als die Werbefirma, anders als es kommuniziert wurde, die Mieten für die gesamte Laufzeit in einer Summe, anstatt jährlichen Beträgen, abbuchte.
Somit war sofort klar, das für dieses Fahrzeug, am Laufzeitende des Vertrages, keine Vertragsverlängerung in Betracht kam.
Die Unternehmer und der Förderverein begannen erneute Gespräche und man lotete bereits die gemeinsamen Möglichkeiten einer Fahrzeugnachfolge aus.

31 Einsätze wurden abgearbeitet.
 
27.01. 2006 Jahreshauptversammlung in "Norberts Diele".
Gerd Piper trat nach 15 Jahren als Gruppenführer der 2.Gruppe von diesem Amt zurück, auf der Hauptversammlung verabschiedete die Gruppe ihren "Meister" mit Urkunde und Präsent. Rene Steinberg wurde sein Nachfolger.

Das Hochwasser vom 04.04. bis 18.04. sollte den bis zu 600 Einsatzkräften lange in Erinnerung bleiben. Nicht nur das der Höchststand des Elbpegels mit 7,63m am 09.04. den vom Sommerhochwasser 2002 mit 7,51m übertroffen hatte und kein trockener Fleck mehr auf der Stadtinsel zu finden war, hatte man trotzdem einzelne Häuser mit Sandsäcken vor dem Wasser geschützt. In den Ortschaften Seerau und Kähmen errichtete man Notdämme aus Sandsäcken, um die Schäden möglichst gering zu halten.

Im August begannen, in Eigenleistung, Bauarbeiten für einen Anbau mit zwei Stellplätzen und Lagerflächen für Löschmittel und Gerät.
Von 01. bis 03.09. unternahm die Altersabteilung einen Ausflug in das Weserbergland.

Durch die Fusion der Samtgemeinden Hitzacker und Dannenberg zum 01 November, gab es auch bei der Struktur der Feuerwehren einige Änderungen, so stehen dem Samtgemeindebrandmeister jetzt zwei Stellvertreter zur Seite. Insgesamt umfasst die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Elbtalaue jetzt 23 Ortsfeuerwehren.

Nach dem Erreichen der Altersgrenze am 13.10. verabschiedete man am 03.11.nach dreizehnjähriger Dienstzeit als Gemeindebrandmeister der ehemaligen Samtgemeinde Hitzacker, Norbert Schulz. Man dankte ihm seine Verdienste um die Feuerwehr mit einem Großen Zapfenstreich bei dem der Kreisfeuerwehrmusikzug vor dem Feuerwehrhaus Hitzacker aufspielte und verbrachte anschließend noch fröhliche Stunden mit den Kameraden.

Die Leitung der "Samtgemeindefeuerwehr" übernahm zu der Zeit, nach der ersten Wahl in dieser großen Runde, der ehemalige Gemeindebrandmeister der SG Dannenberg, Erhard Burmester aus Gusborn.
Als seine Stellvertreter wurden der ehemals Stellv. Gemeindebrandmeister der SG Hitzacker, Georg Bauer aus Tollendorf und Mario Thöne aus Jameln gewählt.

Zum Abschluss des Jahres rückten wir am ersten Weihnachtstag zu einem Brand in die Drawehnertorstraße aus, wo das Bistro „Sunrise“ ausbrannte, und die Verrauchung die restlichen Räume des Hauses unbewohnbar machte.

44 Einsätze wurden abgearbeitet.

Durch die Zusammenlegung der beiden Samtgemeinden vergrößerte sich auch unser Einsatzgebiet, was früher überörtlich war ist jetzt nachbarschaftliche Hilfe.
Der Großbrand des Ratskellers in Dannenberg am 13.01. 2007 war eine der ersten Nachbarschaftshilfen der neuen Samtgemeinde Elbtalaue, wobei die Löscharbeiten durch Schaulustige stark behindert wurden. Zu einem Schwelbrand in einem Reetdach ging es am 09.03. nach Tollendorf und der Brand eines Werkstattgebäudes in Predöhlsau am 10.05. waren die nächsten größeren Einsätze.

Neben dem Einsatz-und Übungsbetrieb wurde unser Feuerwehrgerätehaus durch einen großzügigen Anbau mit zwei Stellplätzen und Lagerflächen für Löschmittel und Gerät, mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins, in Eigenleistung erweitert. Die Symbolische Schlüsselübergabe durch den Förderverein an den Ortsbrandmeister fand in kleiner Runde am 26.10. statt.

Mit dem Einsatzleitwagen unterstützten wir am 20.06 die Einsatzleitung für zahlreiche im Raum Dannenberg vollgelaufenen Keller.
Auch am 13.10 bei den Löscharbeiten in der Polizeiunterkunft im Breeser Weg in Dannenberg unterstützte er die Einsatzleitung, bei diesem Einsatz war auch unser Rüstwagen im Einsatz. Der letzte Einsatz im Jahr war am 01.12. bei einem Scheunenbrand in Penkefitz.
Rudi Weber wurde Gruppenführer der 1. Gruppe und löste Siegfried Völsch jun. in dieser Funktion ab. Andreas Lenz folgte Rudi Weber in der Funktion des Stellvertretenden Gruppenführers der 1. Gruppe.
Sebastian Kuklinski löst Mareike Düpow als Leiter der Floriangruppe ab, ihm zur Seite steht fortan Rebekka Thorwesten.
Nach ihrem Umzug nach Tollendorf und dem damit verbundenen Übertritt in die Feuerwehr Metzingen, rief Mareike Düpow auch dort eine Floriangruppe ins Leben.
Nachdem auch Norbert Schlüter seinen Wohnort wechselte, wurde Pascal Weber Stellvertretender Gruppenführer in der Fernmeldegruppe.

47 Einsätze wurden abgearbeitet.

Das Jahr 2008 war gerade ein paar Wochen alt da hatten wir am 26.01. einen Technischen Hilfeleistungseinsatz in Neu Darchau, wo ein Pkw vom Fähranleger in die Elbe gefahren war. Dieser versank sehr schnell, wobei sich der Fahrer, bei eisigem Wasser, selbst aus seinem Fahrzeug befreien konnte und von den Einsatzkräften am Böschungsrand gefunden wurde.
Er wurde an den Rettungsdienst übergeben, und verstarb leider auf der Fahrt ins Krankenhaus. Da man annehmen musste dass noch weitere Personen in dem Pkw waren wurden die Rettungstaucher aus Lüneburg alarmiert
Glücklicherweise bestätigte sich diese Annahme jedoch nicht. Der versunkene Pkw befand sich ca.15m vor dem Fähranleger auf dem Grund der Elbe.
Mit der Seilwinde unseres Rüstwagens wurde er, zur weiteren Bergung mit einem Autokran, in Ufernähe gezogen. Nach diesem Einsatz machte man sich Gedanken über die Anschaffung eines Sonargerätes für das Einsatzboot.

Zur Amtshilfe für die Polizei wurde am 09.04. der Wasserrettungszug der Kreisfeuerbereitschaft 1 zu einer Leichensuche angefordert. Die Jeetzel wurde von Lüggau bis Hitzacker abgesucht und ein Fangnetz am Hiddosteg angebracht um ein Abtreiben in die Elbe zu vermeiden.
Das durch Brandstiftung am 30.08. niedergebrannte Langhaus im Archäologischen Zentrum sollte nicht der letzte Einsatz an diesem Tag sein, denn am gleichen Tag wurden wir auch noch zu einem Küchenbrand nach Sarenseck gerufen.
Eine am 03.11. seit 7.00 Uhr morgens vermisste männlich Person, dessen PKW am frühen Vormittag in Elbnähe gefunden wurde, sorgte für einen Umfangreichen Einsatz. Die Einsatzkräfte wurden zu Lande und auf der Elbe eingesetzt.Trotz fünfstündiger Suche mit einem Suchhund, sieben Booten der Feuerwehr und mehreren des Wasserschifffahrtsamtes, musste die Suche bei Einbruch der Dunkelheit  dann Ergebnislos abgebrochen werden.                                        
Am 14.09. wurde ein Tag der offenen Tür durchgeführt.
Das umfassende Rahmenprogramm umfasst u.a. eine Fahrzeug- und Geräteausstellung, Vorführung eines Fettbrandes mit Demonstration der fatalen Folgen beim Löschversuch mit Wasser, eine Vorführung der technischen Rettung nach einem Verkehrsunfall, Brandbekämpfung eines Küchenbrandes.
Die Dannenberger Drehleiter wurde Vorgeführt, das Deutsche Rote Kreuz war mit einem Rettungswagen und das Technische Hilfswerk mit einem Gerätewagen und einem geländegängigen LKW sowie einem Infostand vor Ort.
Für die Kids stand ein "Spieleparcours" bereit, welcher Regen Zuspruch fand.
In den Fahrzeughallen waren diverse Infostände, darunter auch ein Original Teilstück der Hochwasserschutzwand, aufgebaut.
Selbstverständlich war auch ausgiebig für Speis und Trank gesorgt worden.

Der Abschluss des Jahres war am 14. und 15.11. in Form einer Übung wo der Auf- und Abbau der mobilen Elemente der Hochwasserschutzwand geübt wurde.
Im Dezember wurde ein Sonargerät für das Boot beschafft.
28.02. Uwe Meyer wurde Stellvertretender Ortsbrandmeister und löst Hans-Joachim Becker in dieser Funktion ab.
Aus der "Fernmeldegruppe" entsteht die "Führungsstaffel der SG Elbtalaue"
Jetzt wird Personal zur Führungsunterstützung aus allen 23 Ortsfeuerwehren angeworben.
Norbert Schlüter, welcher im Sommer wieder zuzog, übernimmt von Thomas Welke die Gruppenführung.

45 Einsätze wurden abgearbeitet.

Aufgrund von Niedrigwasser auf der Elbe, hatten wir im Jahr 2009 viele Einsätze der Technischen Hilfeleistung mit unserem Mehrzweckboot um die aufgelaufenen Sportboote von den Sandbänken wieder freizuschleppen. Zu einem Wohnungsbrand in Bredenbock am 11.10. konnten wir mit mehreren Feuerwehren den Schaden in Grenzen halten, was am 06.11. in Nienwedel beim Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes, welches als Werkstatt und Abstellgebäude genutzt wurde, nicht gelang, da die Löschwasserversorgung  lediglich ausreichte um das Nachbargebäude zu retten.
Im Frühjahr besucht die Führungsstaffel als ÖEL mit 20 Teilnehmern, einen Lehrgang zur Stabsarbeit in Celle. (3 Bullis)
Norbert Schlüter wird jetzt auch Leiter der "Örtlichen Einsatzleitung" in der SG Elbtalaue.

50 Einsätze wurden abgearbeitet.

Das Jubiläumsjahr 2010 war von vielen Höhepunkten geprägt. Neben den immer mehr steigenden Einsatzzahlen war das 100jährige bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Hitzacker im August beim Kreisfeuerwehrtag in Hitzacker zu feiern. Schon im vergangenen Jahr begann man mit den Vorbereitungen und Planungen auf dem Gelände wo sich Heute die Biogasanlage befindet. Viele Attraktionen hatte man sich einfallen lassen. So konnte man historische Fahrzeuge, aber auch Einsatzfahrzeuge der neueren Generation (Hub-arbeitsbühne der FF Lüneburg) anschauen, sowie einen umgebauten Panzer als Löschpanzer in Aktion erleben. Mit viel Liebe zum Detail hatte man die Wettkampfbahnen für die Jugend und den Aktiven hergerichtet. Damit man nichts von den Wettkämpfen verpassen konnte hatte man kurze Wege zu den Ständen für das leibliche Wohl  in einem Zeltdorf angelegt. Ein besonderes Feeling von Sonne, Strand und Urlaub vermittelte die eigens aufgebaute Cocktailbar. An den beiden Tagen fand die sogenannte „Slip Line“ (Rutsche) für Kinder und Jugendliche regen Anklang.
 Auch bei den Vertretern vom Landkreis, an der Spitze Landrat Jürgen Schulz, der in seiner Rede wie Hans Rosenthal in die Luft sprang und den berühmten Satz „Das war Spitze“ als Anerkennung für die geleistete Arbeit zum Ausdruck brachte, fand die Veranstaltung großen Zuspruch.
Im Jubiläumsjahr wurde federführend durch Günter Sander eine Neuauflage der gedruckten Chronik der Feuerwehr aufgelegt.

Auch im Jubiläumsjahr waren einige Einsätze außer gewöhnlich, die mit einer Löschhilfe am 26.02. zu einem Wohnungsbrand nach Neu Darchau begann. Am 06.03 waren ein Schornsteinbrand in Hitzacker und am 09.03. ein Zimmerbrand in Harlingen bei winterlichen Temperaturen die Einsatzstellen. Zwei Stoppelfeldbrände, am 16.07. zwischen Bahrendorf und Tießau, und am 22.07 zwischen Meudelfitz und Harlingen wurden mit Unterstützung der Feuerwehren aus Wietzetze, Harlingen sowie Metzingen schnell unter Kontrolle gebracht und abgelöscht. Auch einige Bootseinsätze auf der Elbe am 07.04. in Hitzacker und am 21.08. bei Drethem waren zu bewältigen. Eine ganze Serie von Hilfeleistungen und Schornsteinbränden bei winterlichen Temperaturen und starken Schneefällen, brachten am 23.12. und 24.12. insgesamt acht Einsätze, bei denen diverse Verkehrsflächen von umgefallen Bäumen bzw. Ästen befreit werden mussten. Weitere Hilfeleistungen folgten zwischen dem 24.12. bis 30.12. von verschiedenster Art. Die Bergung eines Pkw´s der durch die Schneelast seines Unterstandes begraben wurde, machte den Anfang. Auch leisteten wir zweimal Tragehilfe für den Rettungsdienst, und einmal eine Tierrettung auf der Jeetzel, wo ein Schwan mit dem Schnabel festgefroren war. Den Abschluss im Jubiläumsjahr waren zwei Schornsteinbrände in Hitzacker, was die Einsatzzahl auf 62 ansteigen ließ.

 

Die Geschichte der FF Hitzacker - 1951-2000

24.01. 1951. Es brannte das Gehöft der Witwe Brand im Tießau nieder, unter Schwierigkeiten könnten die Nachbargebäude gehalten werden.
06.04. Dachstuhlbrand einer Scheune des Schuhmachermeisters Brauch in Marwedel.

Im Jahre 1951 wurde ein neues LF 8 angeschafft, und zwar ein LF-TS 8 auf Mercedes-Benz L 1500 S. Dieses war ein Fahrzeug vom Typ LLF (Leichtes-Löschgruppen-Fahrzeug) der Modellreihe etwa 1943-44. Das genaue Baujahr ist leider unbekannt. Zwischen 1941 und 1944 wurden rund 3600 Fahrzeuge dieser Bauart von der Daimler-Benz AG gefertigt. Dieses hinterradgetriebene Fahrzeug wurde auf einem Leiterrahmen aufgebaut. Der Motor war der R6-Ottomotor Mercedes-Benz M 159 mit Vergaser, der 60 PS (44 kW) aus 2,6 l Hubraum leistete. Die Kraft wurde über ein manuell zu schaltendes Vierganggetriebe übertragen. Die Räder mit Reifen der Größe 190–20 hatten Trommelbremsen. Für die Wehrmacht wurde dieser Fahrzeugtyp ca. 4900 mal auch in einer Allradversion gebaut.

Aus diesem Jahr existiert auch eine Bildaufnahme die betitelt wurde mit "Wehrmachts-LKW" welche Kameraden in einem offenen Kfz zeigt. Eine Auswertung der Aufnahme im Jahre 2019 kommt zu dem eindeutigen Ergebniss, das es sich bei dem Fahrzeug um einen Horch 901 Typ 40 handelt. Dieser Fahrzeugtyp wurde als Mittelschwerer Einheits PKW für die Wehrmacht entwickelt, der Typ 40 war eine Weiterentwicklung des ursprünglich 1935 entwickelten Fahrzeuges.
Sie waren mit Achtzylinder-V-Motoren bestückt: anfangs die 80 PS (59 kW) starke Version mit 3,5 Liter Hubraum aus dem zivilen Pkw Typ Horch 830/930; spätere Wagen hatten einen 3,8-Liter-Motor mit 90 PS (66 kW). Wann genau dieses Fahrzeug zur Wehr kam und wann es ausser Dienst gestellt wurde ist derzeit nicht bekannt.

Hintergrundinfo:
Die Entwicklung der Löschgruppenfahrzeuge begann am 16. Februar 1940 mit dem Erlassen der Bauvorschriften für das Leichte Löschgruppenfahrzeug (LLG),
das Schwere Löschgruppenfahrzeug (SLG)
und das Große Löschgruppenfahrzeug (GLG)

Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich u.a. aus dem vom Deutschen Reich typisierten LF 8 folgende Variante, wie sie in unserer Wehr zum Einsatz kam:
LF-TS 8: Als Löschfahrzeug mit Gruppenbesatzung und eingeschobener Tragkraftspritze TS 8, besaß dieses Fahrzeuge keine festverbaute Feuerlöschkreiselpumpe.

26.06.1951 der Kreis verlegt (nach 2-jähriger Vorbereitung) seinen Sitz nach Lüchow.
Jetzt heißt er: "Landkreis Lüchow-Dannenberg"

20.04. 1952 Es brannte 1 Morgen Kiefernschonung an der Pappelallee, schnelles Eingreifen der Wehr verhinderte eine Ausdehnung des Feuers.
15.08. Scheunenbrand in Harlingen, die Wehr unterstützte dort die Feuerwehr Harlingen.

12.01. 1953 Generalversammlung. Günter Herrmann löst Erich Hinze als Schriftwart ab und Hans Stahlbock wird als Gerätewart eingesetzt.

Vom 18. bis zum 22.Juli 1954 waren 23 Mann beim Katastropheneinsatz während des Sommerhochwassers am Schaafhausener Polder eingesetzt, um mit Sandsäcken den Notdeich zu verstärken.

Im Jahr 1955 brauchte die Wehr sich nicht über Einsätze beklagen.
Im Frühjahr brannte beim Bäckermeister Stahlbock eine Räucherkammer im Obergeschoss, durch schnelles Eingreifen könnte das Feuer nach kurzer Zeit gelöscht werden.
Einen Monat später könnte durch schnellen Einsatz der Brand einer Baracke im Osterberggrund verhindert werden.
Durch Wassermangel und starken Sturm könnte in Juni ein Totalschaden an der Betriebsanlage des Kieswerks Wesenberg in Harlingen nicht verhindert werden.
Im Juli mussten nach einem Gewittersturm umgestürzte Bäume von der Dannenberger Straße geräumt werden.
Wenige Tage später wurde ein durch Funkenflug einer Zugmaschine entstandener Heufuderbrand gelöscht.
Am 31.12. wurden die Wehren Harlingen, Metzingen und Hitzacker zu einem Großfeuer zum Hof Mylius nach Posade alarmiert.
Eine ältere Scheune und ein neu errichtetes Stallgebäude standen in Flammen, trotz schlechter Wasserverhältnisse gelang es den Wehren nach mehrstündigem Einsatz, das Feuer zu löschen. Die zusätzlich noch eingetroffenen Wehren aus Lüchow, Wustrow, Jameln und Dannenberg brauchten nicht mehr eingesetzt werden.

1956 finden sich keine Einträge in den Büchern der Wehr.

Am 08.08. 1957 fand der 8. Kreisfeuerwehrtag in Verbindung mit den Kreiswettkämpfen, an denen sich 35 Wehren aus dem Kreisgebiet beteiligten, in Hitzacker statt.
Bei der Schlussveranstaltung im Waldfrieden wurde vom Lüneburger Kreisbrandmeister Thiede, stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes, dem langjährigen Stadtbrandmeister Friedrich Huschmann, das Deutsche Feuerwehrkreuz in Silber verliehen.
01.07. Sarchem wird in Hitzacker eingemeindet.

Vom 11.-15.07. 1958 Katastropheneinsatz beim Sommerhochwasser an der Deichlücke bei Lüggau.
Drei weitere Alarmierungen riefen die Wehr zu einem Schuppenbrand im Mühlenkamp, zum Scheunenbrand bei Streese in Streetz und zu einem bereits gelöschten Schadenfeuer in der Sackfabrik.

Neben der aktiven Teilnahme am Festumzug führte die Wehr im Rahmen der 700-Jahr-Feier der Stadt Hitzacker, am 07.09. mit dem THW und dem DRK den Katastrophenschutztag durch.

Am 09.11. 1958 wurde, für das im Frühjahr verkaufte, wieder ein neues LF 8 angeschafft, diesmal ein Opel Blitz mit Vorbaupumpe. Das niegelnagelneue Fahrzeug nahm bereits am Festumzug teil.

Hintergrundinfo:
LF 8 / Opel Blitz 1,75to / mit Vorbaupumpe; 6 Zylinder; Benzin; 58 PS (43Kw) (Modelreihe 1952-1960)

Das Dürrejahr 1959 brachte der Wehr mehrere Einsätze bei Wald- und Flächenbränden, unter anderem beim Großwaldbrand am Südrand der Göhrde, hier verbrannten 500 ha Wald.

Auch im Jahr 1960 sind keine Einträge in den Büchern der Wehr zu finden.

Am 19.03. 1961 von 00:30 bis 03:00Uhr Feuer in der Schuttkuhle und gegen Abend brennendes Stallgebäude bei Dimittrowitsch in Sarchem.
03.07. Brennende Strohdiemen bei Schröder in Meudelfitz.
13.10. Scheunenbrand bei Schulz in Pussade.
(Hierbei dürfte es sich übrigens um den Hof des späteren Ortsbrandmeisters gehandelt haben)
11.12. Brennt Viehstall bei Kruppa in Tollendorf.


1962 war wieder ein Jahr, wo sich keine Einträge in den Büchern der Wehr finden.

Im trockenem Jahr 1963 waren mehrere Wald- und Flächenbrände zu bekämpfen.

15.01. 1964 Der langjährige Stadtbrandmeister Friedrich Huschmann legt sein Amt altersbedingt nieder.
Karl Gramkow wird Ortsbrandmeister und Fritz Schossig sein Stellvertreter.

Die Monate März und April waren wieder sehr trocken, so das in der Klötze, in Quarstedt und in der Göhrde Waldbrände zu löschen waren.

Am 1. Januar 1965 wurde unsere Jugendfeuerwehr gegründet. Erster Jugendwart wurde der Löschmeister Hans Schütt. Er wird dieses Amt bis 1975 inne haben.
Der einzige Einsatz war am 01.12. bei der Schlachterei Haul.

1966
07.03. Gebäudebrand bei März in Pussade.
24.04. Gebäudebrand bei Stahlbock in Tollendorf
26.10. Es wurden 2 Mann aus einer eingestürzten Baustelle im Mühlenweg gerettet.
17.11. Scheunenbrand bei Niebuhr in Sarenseck, 4 Stunden war die Wehr hier im Einsatz.

1967 ist wieder ein Jahr wo sich keine Einträge in den Büchern der Wehr finden.

26.01. 1968 Katastropheneinsatz beim Hochwasser in Nienwedel.
25.03. Das im Jahre 1952, nach dem Brand in 1951, neu errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude der Witwe Brandt in Thießau brannte.
Der Wohnteil könnte durch tatkräftigen Einsatz der Wehren gehalten werden.

Bei einem Großbrand am 07.07. 1969 wurden in Penkefitz 3 Wohnhäuser und 2 Wirtschaftsgebäude ein Opfer der Flammen. 4 Stunden war die Wehr dort im Einsatz.

17.02. 1970 Das reetgedeckte neu errichtete Hotel "Zum Anker" brannte. Tiefe Temperaturen bereiteten den Kameraden Schwierigkeiten.
15.06. 13:40 Uhr: Alarm, die Jeetzel-Werft brannte, ein kunststoffverarbeitender Betrieb, Gas- uns Sauerstoffflaschen in dem Gebäude, größte Vorsicht war geboten.
Die Nachbarwehren waren mit im Einsatz.
Um 20:30 Uhr war das Feuer abgelöscht.

1971 - keine Einträge

01.01. 1972 Die Gemeinde Hitzacker schließt sich mit den Gemeinden Göhrde und Neu Darchau zur Samtgemeinde Hitzacker zusammen. Somit Firmiert unsere Feuerwehr als: "Ortsfeuerwehr Hitzacker" in der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Hitzacker. Des weiteren bestanden zu der Zeit die Ortsfeuerwehren Harlingen, Wietzetze, Schutschur und Metzingen in der jungen Samtgemeinde.
28.01. Ortsbrandmeister Karl Gramkow legt aus beruflichen Gründen sein Amt nieder. Werner Bäker wird Ortsbrandmeister und Norbert Schulz sein Stellvertreter.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Wisch in Holland schlossen eine Partnerschaft mit der Feuerwehr Hitzacker, welche nach der Gründung der Samtgemeinde auf alle Feuerwehren ausgedehnt wurde. Besuche und Gegenbesuche folgten.

1973 - keine Einträge

28.02. 1974 Norbert Schulz wird Ortsbrandmeister und Klaus Harder sein Stellvertreter.
In der Nacht vom 17. zum 18.12. wurde Katastrophenalarm ausgelöst. Hochwasser bedrohte den Deich in Nienwedel. Durch Sandsäcke wurde der Deich verstärkt, zusammengebundene Strohballen und Schuten des Wasser- und Schifffahrtsamtes dienten als Wellenbrecher.
150 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz und wurden am Morgen des 18. durch eine Hundertschaft des Bundesgrenzschutzes aus Lüneburg abgelöst.

1975 - ein neues Katastrophenjahr, Waldbrandeinsatz von 12. bis 16.08. im Gebiet Trebel.
Feuerwehren aus dem gesamten Bundesgebiet waren im Einsatz könnten aber nicht verhindern das ca. 2000 Hektar Waldfläche vernichtet wurden.

Das LF 8 "Opel Blitz" gab seinen Geist auf, und wurde durch ein LF 8 leicht auf Mercedes-Benz L 408 mit Ziegler-Aufbau ersetzt.
Es existieren Bildaufnahmen aus dem August diesen Jahres, welche einen Ford Transit der 2.Generation (Bj.65-78), mit Türbeschriftung: "Freiw. Feuerwehr Hitzacker" im Einsatz zur "Waldbrandkatastrophe 75" im Gartower Forst zeigen. Infos über die Indienststellung, Ausstattung und Verbleib dieses Fahrzeuges liegen  derzeit nicht vor.
Wahrscheinlich handelt es sich um ein TSF St. (Tragkraftspritzenfahrzeug mit Staffelbesatzung) wie es derzeit auf derart Fahrgestellen weit verbreitet war. Matthias Neumann wird neuer Jugendwart.

Umfassende Hintergrundinformationen zur Waldbrandkatastrophe 1975 gibt es u.a. hier:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Brand_in_der_Lüneburger_Heide

Am 15.05.1976 war es soweit, das neue Gerätehaus im Grünen Weg wurde eingeweiht. Dieses bot Platz für drei Fahrzeuge, wovon ein Stellplatz beheizbar war, hat einen 60m² großen Schulungsraum, und seinerzeit großzügige sanitäre Anlagen. Nun wurde auch ein VW Bulli T2 beschafft und der Landkreis hat ein neues Tanklöschfahrzeug, TLF 8-24 auf Magirus Deutz  in Hitzacker stationiert. Im Zuge der Feierlichkeiten überreichte der Bezirks- und Kreisbrandmeister Lorenz dem früheren Ortsbrandmeister Friedrich Huschmann die Anstecknadel des Feuerwehr-Ehrenkreuzes der 1.Stufe.
18.01. Lothar Grätz wird Stellvertretender Ortsbrandmeister.
22.07. Deutsch / Deutscher Einsatz.
Die Elbe führte wenig Wasser, eine Herde Färsen aus der DDR machten sich auf den Weg in den Westen. Wir hatten nun die Arbeit  die Tiere einzufangen, damit sie am nächsten Tag mit volkseigenen Lastwagen wieder in ihre Heimat gebracht werden können.
23.09.Brand eines Wohn- und Geschäftshauses bei Windel in Dannenberg.

Hintergrundinfo:
Ber VW Bulli wurde 2019 aufgrund von Fotografien als Typ “T2a” identifiziert (Baujahr zwischen 1967 und 1972!)

12.11. 1977 Das Wohn- und Geschäftshaus Nehls fiel den Flammen zum Opfer, das dreistöckige Nachbargebäude konnte gehalten werden.
Im Einsatz waren die Wehren aus Wietzetze, Harlingen, Metzingen, Dannenberg, Schaafhausen, Streetz, Lüchow und Hitzacker.

Hintergrundinfo:
Das o.g. Gebäude dürfte in der Drawehnertorstraße 17 gestanden haben, unserem ehemaligen Standort aus der Gründerzeit der Feuerwehr.

17.01. 1978 Die Schützenklause und der daran angebaute Schießstand werden durch ein Schadenfeuer völlig vernichtet. Beim Eintreffen des ersten Fahrzeugs standen Gebäude und Dachstuhl bereits lichterloh in Flammen, wertvolles Inventar könnte nicht mehr gerettet werden.
22.06. Feuer auf dem Motorschiff "Heidi" in Schutschur.
Am 26.07.,09.10. und am 20.11. brannte es im Betonwerk Weber in Meudelfitz. Das Feuer, von einem nicht ermittelten Brandstifter gelegt, zerstörte Maschinen und Fabrikationshallen.
Eckhard Petersen übernimmt das Amt des Jugendwartes.

14.11.1979 das TLF 8-24 wird nach Metzingen abgegeben, und für Hitzacker daraufhin ein TLF 16-25 auf Magirus Deutz 170 D beschafft.

Am 26.11. 1980 kenterte das Motorschiff "Pelikan" beim verlassen des Tießauer Hafens und sank. Die Frau des Schiffsführers konnte schwimmend das Ufer erreichen. Eine sofort eingeleitete Suchaktion nach dem Schiffsführer durch Feuerwehr, BGS und Wasser- und Schifffahrtsamt, unter Einsatz einiger Taucher blieb erfolglos.
So musste man annehmen, saß der Schiffer ertrunken und abgetrieben ist.

Beim Hochwasser war in der Nacht vom 19. auf 20.03. 1981 der Pegel um über einen halben Meter angestiegen. Über 10 Keller mussten leergepumpt werden.
Jugendwart wird Matthias Grätz.

Am 09.02.1982 wurde der VW-Bulli durch einen Einsatzleitwagen auf VW Bulli T3 ersetzt. Es sind hierfür Kosten in Höhe von 26700 DM entstanden.
15 kleine Wald- und Flächenbränden könnten teils in der Entstehung abgelöscht werden. Der hohe technische Ausrüstungsstand der Feuerwehren, vor allem die Tanklöschfahrzeuge, haben dazu beigetragen, das keine größeren Waldbrände entstanden sind.
Thomas Frommer wird Jugendwart.

Nachdem wieder mehrere Waldbrände bekämpft wurden, brannte am 22.12. 1983 die Pension “Riesenkastanie” bei extremer Eisglätte nieder.
Durch schnelles Handeln und große Umsicht konnte die direkt angrenzende, unter Naturschutz stehende, 350 Jahre alte Riesenkastanie gerettet werden.

Wahrscheinlich hat es ein unbekannter Brandstifter geschafft, am 21.04.,11.05. und 15.06. 1984 ein Bauerngehöft in Thießau vollständig in Schutt und Asche zu legen.
Dirk Grabow wird Jugendwart.

Im Jahr 1985 wird ein RW-1 (Rüstwagen) auf Unimog 435 (U 1300 L) vom Bund in Hitzacker stationiert, welcher mittlerweile Eigentum der Feuerwehr ist.
Zum 75-jährigem Jubiläum wird eine gedruckte Chronik der Feuerwehr aufgelegt.
Vom 10. bis zum 12. Mai finden die Feierlichkeiten zum Jubiläum statt. Am Abend des 10. Mai fand ein “Kommers” im Hotel  “Am Yachthafen” statt.
(Wikipedia: Der Kommers ist ein aus besonderem Anlass abgehaltener abendlicher Umtrunk in feierlichem Rahmen.)
Am Samstag stand ein Samtgemeinde-Feuerwehrwettkampf im Mittelpunkt, begleitet wurde dieser durch ein umfassendes Rahmenprogramm, bei welchem diverse Vorführungen der Feuerwehren der Samtgemeinde, des Roten Kreuzes, der DLRG und des Fernmeldezuges des Katastrophenschutzes, welcher zu der Zeit im Eichengrund in Hitzacker stationiert war. Abends folgte ein Großer Feuerwehrball im Hotel “Am Yachthafen”.
Die Feierlichkeiten fanden ihren Abschluss am Sonntagvormittag mit einer Frühschoppenfahrt der Samtgemeindefeuerwehren und Gästen mit der “MS Elbestar” auf der Elbe. Wohl aus Rücksicht auf die Jubiläumsfeierlichkeiten blieb die Wehr in diesem Jahr von Einsätzen verschont.

Das Kommando setzte sich wie folgt zusammen:

Ortsbrandmeister                 Norbert Schulz
Stellv. Ortsbrandmeister        Lothar Grätz
Gruppenführer-1                  HFM Matthias Grätz 
Gruppenführer-2                  HFM Rolf Reib
Jugendwart                         HFM Dirk Grabow
Kassenwart                          HFM Günter Sander
Schriftwart                          HFM Conrad Thorwesten
Kleiderwart                          HFM  Klaus Westdörp       
Gerätewart                          HFM Matthias Grätz     
Sicherheitsbeauftragter         HFM Günter Sander     
Altersgruppe                       OLM Werner Loelf           

Gemeindebrandmeister war seinerzeit Wilhelm Meyer aus Metzingen.

Hintergrundinfo:
RW 1 / Unimog Typ U 1300;, 6 Zylinder Diesel; 130PS; "Bundesamt für Zivilschutz"; Einer von 473 Stück welcher der Bund zwischen 1983 und 1991 beschaffte; (Datenblatt liegt vor); Hydrowinde 50 kN Zugkraft,

28.04. 1986 Scheunenbrand in Nienwedel
08.06. Unterstützung der Feuerwehr Schutschur bei der Rettung einiger Rinder, die im Elbvorland beim einsetzen eines Hochwassers auf einer Insel Zuflucht gesucht hatten.
04.07. Die Stadtinsel war durch einen Rohrbruch von der Frischwasserzufuhr getrennt, wir haben mit einer Notleitung über die Drawehnertor-Brücke die Versorgung wieder hergestellt.

Hintergrundinfo:
Aufgrund sich veränderter Hygienevorschriften in der Trinkwasserverordnung wäre ein solcher Einsatz, mit den Gerätschaften der Feuerwehr heute nicht mehr denkbar, geschweige denn Zulässig. Auch eine "früher" immer vorgesehene Trinkwasserversorgung im Katastrophenfall, mit Tanklöschfahrzeugen der Feuerwehr, ist inzwischen Geschichte.
Am 31.01. wurde Hans-Joachim Becker zum Stellvertretendem Ortsbrandmeister gewählt.

Am 18.03. 1987 war durch Tauwetter das Werksgelände der Firma "IWM" teilweise unter Wasser, wir haben durch unseren Einsatz größeren Schaden verhindert.
Am 21.03. hatten wir bei einer NDR 2 Discoveranstaltung den Brand-Sicherheits-Wachdienst (BraSiWaDi) zu stellen.
Bei über 2000 Gästen der Veranstaltung kein leichtes und äußerst verantwortungsvolles Unterfangen.

Die größte Herausforderung des Jahres hatten wir am 17.07.
Eine Windhose zog von der Neuen Straße in Richtung Friedhof bis zum Weinberg. In wenigen Minuten entstand Millionenschaden. Bäume waren entwurzelt, ganze Dächer abgedeckt, sogar ein Giebel war eingestürzt, von den zerborstenen Fensterscheiben gar nicht zu reden. Vom Friedhof waren Kränze bis weit über die Elbe geweht und sogar ein Garagentor wurde gefunden. Von der Kreisverwaltung wurde Katastrophenalarm ausgerufen um mit Vereinten Kräften die Gebäude notdürftig abzudecken und die Strassen zu räumen.
 
Das Jahr 1988 war etwas ruhiger.
24.03. Tödlicher Verkehrsunfall am Schützenhaus in Dannenberg.
Ein aus Richtung Lüchow kommender PKW war in den Jeetzelkanal gefahren, und wurde mit der Seilwinde unseres Rüstwagens geborgen.
Die beiden Insassen hatten den Unfall nicht überlebt.
30.06. Starkregen in Hitzacker, gemeinsam mit den Wehren aus Harlingen und Dannenberg wurden diverse Keller ausgepumpt.
Im August haben wir eine Bustour ins benachbarte Mecklenburg, damals noch Bezirk Schwerin, unternommen.
In Ludwigslust hätte sich unser Kameras Wilhelm Schulz mit seinem Cousin aus Lübtheen verabredet, dessen Sohn Martin Mettelmann, Wehrführer in Lübtheen, mit angereist war. Durch diese Bekanntschaft wurde der Grundstein für eine freundschaftliche Zusammenarbeit unserer Wehren gelegt, die bis heute anhält.

1989 war das Jahr der Grenzöffnung zur DDR.
Am 18.11. rückten wir nach Drehtem aus, das reetgedeckte Dach eines Bauernhauses brannte.
Bei zunehmender Dunkelheit haben wir u.a. die Einsatzstelle ausgeleuchtet.

Am Tag danach wurde die Fährverbindung, nach etlichen Schwierigkeiten seitens der DDR-Grenztruppe, zwischen Hitzacker und Bitter aufgenommen. Auch hier war unsere Beleuchtungsanlage im Einsatz.

Anfang des Jahres 1990 besuchten wir erstmals die Feuerwehr Lübtheen.
01.06. Zimmerbrand in der Breslauer Straße, ein Bewohner wurde tödlich Verletzt.
Am 15.09. fanden bei und die Samtgemeinde Feuerwehrwettkämpfe, verbunden mit dem 25 jährigen Bestehen unserer Jugendfeuerwehr statt.
Abends feierten wir im Hotel Waldfrieden, erstmals mit den Gamburger-Musikanten aus dem Taubertal, einen Feuerwehrball.
Die 18 köpfige Kapelle hat unser Kamerad Jürgen Westdörp, dessen Frau aus Gamburg stammt, vermittelt.

1991 wurde das Feuerwehrhaus um weitere 2 Fahrzeugstellplätze erweitert.
03.06. Bergung einer toten Kuh aus dem Hitzacker-See, wobei wir von der FTZ Dannenberg unterstützt wurden.
15.06. Hurra, unsere Wettkampfgruppe erreichte bei den Samtgemeinde-Feuerwehrwettkämpfen den ersten Platz.
05.09. Löschhilfe beim Brand der Gaststätte "Fährhaus" in Neu-Darchau.
Im Juni fand ein Besuch in Gamburg statt. Auf der Rückfahrt mussten kurz vor Braunschweig Motorprobleme am Bus beseitigt werden, was zwangsläufig  zu einer Fahrtunterbrechung führte.

Ortsbrandmeister Norbert Schulz wird 1993 zum Gemeindebrandmeister gewählt.
31.03. Siegfried Völsch jun. wird Ortsbrandmeister
30.06. bis 01.07. Brennt Viehstall mit Strohlager in Seerau.
Mit uns im Einsatz waren die Wehren aus Harlingen, Metzingen und Streetz. Leider sind einige Rinder in den Flammen umgekommen.
07.08. Personensuche in der Göhrde bei Röthen. Mit einem Großaufgebot wurde eine vermisste Person gesucht. Später stellte sich heraus, das die Person wohlbehalten per Anhalter in ihre Wohnung nach Hamburg gereist war.


1994 war insgesamt ein arbeitsreiches Jahr für uns.
Wahrscheinlich trieb ein Brandstifter, den wir in unseren Reihen vermuteten, sein Unwesen. Im ersten Halbjahr hatten wir es mit mehreren kleinen Feuern, Papiercontainern und Gartenlauben zu tun. Danach ging es richtig los. Zuerst zwei Brände im Parkhotel, danach ein Lagergebäude im Bahnhofsweg. Dann brannte die Amtsscheune, in der die Bücherei untergebracht war, über 3 Tage völlig nieder.
Nachdem wir diesen Einsatz beendet und unsere Fahrzeuge und Gerätschaften gesäubert und hergerichtet hatten, riefen die Sirenen uns erneut. Eine Nachbarin unseres Gemeindebrandmeisters Norbert Schulz in der Bauernstraße hatte Rauch aus der Stalltür aufsteigen sehen. Durch ihre Aufmerksamkeit und unser schnelles Eingreifen konnte größerer Schaden verhindert werden.
Schon am darauffolgendem Tag stand im Archäologischen Zentrum ein Langhaus in Flammen.

Am Pfingstsonntag spielten die Gamburger Musikanten bei einem musikalischen Frühschoppen vor einer großen Zuschauermenge.
Am 17. und 18.09. wurde eine von Ute und Egon Behrmann hervorragend ausgearbeitete Bustour ins Ammerland unternommen.

1995 mußte das alte LF8 ausgemustert werden, und als Ersatzbeschaffung kam am 20.11. diesmal ein LF 8 mittel auf Mercedes-Benz 711 D wieder mit Ziegler-Aufbau.
Nach dem Siegfried Völsch jun. aus beruflichen Gründen sein Amt als Ortsbrandmeister niederlegen musste, wurde am 27.04. Hans-Joachim Becker Ortsbrandmeister und Egon Behrmann sein Stellvertreter.
15. bis 18.06. Samtgemeinde Feuerwehrtage, verbunden mit einem gelungenem Zeltfest.
Freitag Discoabend, Samstagabend Tanzabend und am Sonntag ein Frühschoppen, jeweils mit den Gamburger Musikanten.
17.07. Im Kieswerk Thiesmesland musste eine Person geborgen werden, welche unter einem umgekippten Radlader eingeklemmt war.

23.01. 1996 Schadenfeuer auf dem ehemaligen Hastragelände in Sarchem.
16.02. Schneeschmelze und starke Regenfälle hatten die Straßen Am Räsenberg und Bahnhofsweg sowie Teile des Betriebsgeländes der Firma IWM unter Wasser gesetzt. Um größeren Schaden zu vermeiden wurde am Räsenberg ein Notdamm aufgeschüttet und das, sich vor dem Bahnhofsweg stauende Wasser übergepumpt.
In den folgenden Tagen hatte das Schmelzwasser uns noch öfter beschäftigt, besonders in Sarenseck.
24.04. Auf einem Binnenschiff müssten wir bei einem Wassereinbruch Hilfe leisten.
17.06. Umgekippter Anhänder eines Schweinetransporters in Göhrde, unsere Aufgabe Bestand darin die umher laufenden Schweine einzufangen.

1997 - kein Eintrag

Das Jahr 1998 war gerade ein paar Stunden alt, da wurden wir zu einem Scheunenbrand nach Wietzetze gerufen.
U.a. musste die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden, am Folgetag rissen wir einen einsturzgefährdeten Giebel ein.
Auf der Jahreshauptversammlung am 30.01. wurde der langjährige Kassenwart Günter Sander nach Erreichung der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst entlassen und zum Ehrenmitglied ernannt.
21.05. Löschhilfe bei einem Dachstuhlbrand eines Schweinestalls mit angebautem Schuppen.
Am 02.07. / 21.07 und 23.07. mussten nach Starkregen jeweils mehrere Keller leergepumpt werden.
Das TLF 16/25 von Magirus Deutz wurde 1998 nach Schutschur abgegeben, weil das dortige alte TLF 8 wegen Getriebeschadens nicht mehr einsatzbereit war. Für das TLF in Hitzacker wurde ein neues TLF 16-25 auf  Mercedes-Benz 1224 mit Metz-Aufbau gekauft.
Um den örtlichen Gegebenheiten gerecht zu werden, ist abweichend von der Norm, auf dem neuen TLF eine 3-teilige Schiebleiter verlastet.
Diese Leiter ermöglicht eine Rettungshöhe von 12m, erreicht also das 3.Obergeschoss.

Ärger hatten wir bei der Herrichtung eines neuen Übungsplatzes auf einer von unserem Brandmeister Norbert Schulz zur Verfügung gestellten Wiese in der Gemarkung Marwedel, ein Anlieger machte beim Bauamt die Eingabe, ein schützenswerter Vogel würde in seinem Lebensraum gestört. Nach vielem hin und her durften wir den Platz dann im Jahre 2001 unter Auflagen endlich herrichten.

Am 02.01. 1999 musste unter schlechten Löschwasserverhältnissen ein Brand in einem Werkstatt- und Lagergebäude gelöscht werden.
23.02. Bombendrohung im heutigen Rewe-Markt, wir sperrten das Gelände weiträumig ab.
Wie viele Male in diesem Jahr stellte sich heraus, dass es sich um eine böswillige Alarmierung handelte.
13.07. Scheunenbrand in Metzingen
13.09. Scheunenbrand in Hitzacker

Das neue Jahrtausend war angebrochen, das im Vorfeld vielfach heraufbeschworene totale Chaos ist ausgeblieben, die Wehr bestand seit 90 Jahren und wird auch weiterhin Bestand haben.
06.01. 2000 Schwelbrand im Pumpenhaus des Wasserwerks in Kähmen.
10.06. Waldbrand Prezelle
27.09. Zimmerbrand im Ahornweg.
Und da jetzt auch der Einsatzleitwagen der Samtgemeinde Hitzacker (stationiert in Hitzacker) nicht mehr den Anforderungen der Wehr entsprach, wurde im Jahr 2000 ein neuer Einsatzleitwagen auf Peugeot-Boxer gekauft, welcher von der Wehr in viel Eigenarbeit hergerichtet wurde.
Der T3-Bulli wechselte quasi in den Bestand des GBM Norbert Schulz, wurde dort liebevoll restauriert und stand als Mannschaftstransportwagen noch viele Jahre den Feuerwehren der Samtgemeinde zur Verfügung.
In diesem Jahr wurden am Feuerwehrhaus die "oben liegenden" Parkflächen, in Eigenleistung, erweitert.
Zudem fanden in Hitzacker die Feuerwehrwettkämpfe der Samtgemeinde Hitzacker statt.
Höhepunkt des Jahres war für die Jugendfeuerwehr ein Samtgemeinde-Zeltlager in Gamburg (Tauber)

Die Geschichte der FF Hitzacker - 1930-1950

Am 26.08.1930 wurde die Motorspritze abgenommen. Der Zweizylinder- Zweitaktmotor "Goliath 2" mit einer Leistungsfähigkeit von 800 - 1000 Litern pro Minute wurde von der Magirus AG geliefert, und konnte hinter jedes beliebiges Auto gehängt und gezogen werden.

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