30 Jahre Freundschaft mit der Feuerwehr Lübtheen

Vor 30 Jahren, am 9. November 1989, wurde die innerdeutsche Grenze geöffnet und man läutete das Zusammenwachsen von Ost- und Westdeutschland ein. Auch in Hitzacker machte sich die Wende bemerkbar. Plötzlich war man nicht mehr nur am Rande der Bundesrepublik, sondern mittendrin im neuen Deutschland. In dieser Zeit begann eine Freundschaft zwischen den Feuerwehren aus Lübtheen und Hitzacker, die vor kurzem ihren 30 Geburtstag feierte.

Eine 25-köpfige Abordnung der Lübtheener Kameraden unter der Leitung von Wehrführer Carsten Blohm folgte unserer Einladung und ließ sich überraschen, was Uwe Meyer und Egon Behrmann für alle vorbereitet hatten. Nach der Begrüßung und einem gemeinsamen Kaffeetrinken am Feuerwehrhaus ging es in gemischten Gruppen auf „Zwergenjagd“ durch Hitzackers Innenstadt. Hier mussten auf festgelegten Routen die kleinen Bronzezwerge, welche themenbezogen überall in Hitzacker verteilt sind, gefunden werden. Eine Runde Minigolf sowie zu wertende Schüsse auf dem Schießstand der Hitzackeraner Schützengilde machten den Nachmittag komplett. Doch eine Überraschung folgte noch - und die kam aus Lübtheen.

Die amtsfreie Stadt Lübtheen ist als Lindenstadt in der Griesen Gegend bekannt. So lag es nah, dass unsere Gäste eine Linde als Geschenk mit nach Hitzacker brachten. Diese wurde feierlich im Beisein aller und unter den Augen des Hitzackeraner Bürgermeisters Holger Mertins am Verdo, unserem Kultur- und Tagungszentrum, eingepflanzt und mit einem Schild versehen, dass auf die 30-jährige Freundschaft der beiden Wehren hinweist.

Ein gemeinsames Abendessen an unserem Feuerwehrhaus sowie eine Präsentation über die Waldbrand Katastrophe im Sommer 2019 in Lübtheen machte den rundum gelungenen Tag perfekt. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Uwe und Egon für die Vorbereitung, an die Schützengilde von 1395 zu Hitzacker (Elbe) e.V. für die freundliche Begleitung auf dem Schießstand und an unseren Bürgermeister für die schnelle Zusage, am Verdo die Linde pflanzen zu dürfen. Auf die nächsten 30 Jahre...!

Text: Andreas Lenz, Fotos: André Metelmann

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